Verfasst von Patrick Grünberg · ca. 14 Minuten Lesezeit
Kurzzusammenfassung
Eine erfolgreiche POS-Promotion braucht mehr als eine gute Idee: Aktionsfläche, Werbemittel, Warenverfügbarkeit, Mitarbeiterinformation und digitale Teilnahme müssen in jeder Filiale zusammenspielen. Der Beitrag zeigt, wie du die Aktion entlang des Kundenwegs umsetzt, QR-Codes sinnvoll platzierst und den Teilnahmeprozess testest. Die praktische Filial-Checkliste unterstützt dich bei der Vorbereitung, zum Aktionsstart, während der Laufzeit und beim Abschluss. Klare Zuständigkeiten und regelmäßige Kontrollen helfen, typische Umsetzungsfehler früh zu erkennen und zu beheben
Eine POS-Promotion steht und fällt mit ihrer Umsetzung in der Filiale. Kunden müssen die Aktion entdecken, den Vorteil verstehen und unkompliziert teilnehmen können. Dafür müssen Aktionsfläche, Werbemittel, Warenbestand, Mitarbeiterinformation und digitale Teilnahme zusammenpassen.
In der Praxis entstehen die Probleme häufig zwischen Planung und Verkaufsfläche: Das Display ist geliefert, aber noch nicht aufgebaut. Ein Regalhinweis hängt neben der falschen Produktvariante. Der QR-Code funktioniert, doch niemand erklärt, wofür er gedacht ist.
Dieser Beitrag zeigt dir, wie du POS-Promotions im Markt zuverlässig umsetzt. Die folgende Filial-Checkliste kannst du direkt für die Vorbereitung, den Aktionsstart und die laufende Kontrolle verwenden. Anschließend findest du die Erläuterungen zu den einzelnen Aufgaben.
Die übergeordnete Planung deiner Verkaufsförderung beginnt bei Zielen, Zielgruppen und Mechanik. Hier konzentrieren wir uns auf die konkrete Durchführung am Point of Sale. Wie Handelsgewinnspiele Frequenz, Umsatz und Kundenbindung unterstützen können, erläutert der Beitrag Gewinnspiele im Handel.
Verkaufsförderung am POS: Maßnahmen und Beispiele
Verkaufsförderung am POS umfasst Maßnahmen direkt am Verkaufsort, die Kunden auf Produkte aufmerksam machen, zum Ausprobieren anregen und einen konkreten Kaufanreiz schaffen. Dazu gehören Zweitplatzierungen, Displays, Regalstopper, Verkostungen sowie Gewinnspiel- und Cashback-Aktionen.
Welche Maßnahme passt, hängt von deinem Ziel ab: Soll ein neues Produkt auffallen? Möchtest du Erstkäufer gewinnen oder den Absatz bestimmter Artikel unterstützen? Die folgende Übersicht zeigt, welche POS-Werbemittel die jeweilige Aufgabe übernehmen.
Welche Maßnahmen und POS-Werbemittel passen zu welchem Ziel?
Halte die beworbene Ware in unmittelbarer Nähe verfügbar, damit aus dem Probieren ein Kauf werden kann.
Einen zusätzlichen Kaufanreiz schaffen
Kaufgebundenes Gewinnspiel
Regalstopper, Display-Topschild, Aktionsflyer, Verpackungsaufdruck mit QR-Code
Zeige Gewinnchance, Kaufvoraussetzung und Teilnahmeweg bereits vor dem Kauf.
Die Hürde für einen Erstkauf senken
Cashback oder „Gratis testen“
Regalhinweis, Verpackungssticker, Aktionskarte, QR-Code zur Erstattungsseite
Erkläre Erstattungsbetrag, Voraussetzungen und Fristen verständlich.
Den Kauf mehrerer Produkte anregen
Mehrkaufaktion mit Gewinnchance oder Prämie
Kombinationsdisplay, Regalhinweis, Aktionsflyer
Nenne die erforderliche Menge oder den Einkaufswert eindeutig.
Die Maßnahme ist der Kaufanreiz; das Werbemittel macht ihn sichtbar. Eine Cashback-Aktion kann beispielsweise über einen Regalstopper angekündigt, auf einem Flyer erklärt und über eine mobile Aktionsseite abgewickelt werden.
Werbung am POS: eine klare Botschaft vor dem Kauf
Wirksame Werbung am POS verbindet das Produkt mit einem schnell verständlichen Vorteil. Ein allgemeiner Hinweis wie „Jetzt mitmachen!“ lässt offen, warum sich der Kauf lohnt und was dafür erforderlich ist.
Konkreter ist beispielsweise: „Aktionsprodukt kaufen, Bon hochladen und mit etwas Glück 100 Euro gewinnen.“
Bei einer Cashback-Aktion könnte die Botschaft lauten: „Aktionsprodukt kaufen und Kaufpreis zurückerhalten – nach erfolgreicher Prüfung gemäß Aktionsbedingungen.“
Am Regal sollten Kunden den Vorteil und die wesentlichen Voraussetzungen erkennen. Ein mitnehmbarer Flyer oder eine Aktionskarte hilft anschließend dabei, die Teilnahme nach dem Einkauf abzuschließen. Ausführliche Informationen gehören auf die verlinkte Aktionsseite.
Zwei POS-Beispiele aus echten HAPPY-Projekten
Beispiel 1: Lebensmittelkauf mit digitalem Glücksrad verbinden
Bei einer Aktion für eine Lebensmittelmarke kauften Kunden mindestens ein Aktionsprodukt und luden den Kassenbon online hoch. Anschließend drehten sie ein digitales Glücksrad und erfuhren unmittelbar, ob ein möglicher Geldgewinn vorlag. Die Bestätigung erfolgte nach Prüfung des Kaufbelegs. HAPPY übernahm die technische Abwicklung. Die Mechanik verband damit einen nachgewiesenen Produktkauf mit einem spielerischen Teilnahmeerlebnis.
Übertragung auf deine POS-Werbung: Ein Regalstopper kann die Gewinnchance vor dem Kauf ankündigen. Eine Aktionskarte mit QR-Code erinnert nach dem Einkauf daran, den Bon hochzuladen.
Beispiel 2: Produktkauf als Zugang zu einer Verlosung
Für eine Marke aus dem Convenience-Food-Bereich wurde eine Kaufaktion mit anschließender Online-Verlosung umgesetzt. Kunden kauften das Produkt, luden ihren Kassenbon hoch und füllten ein Teilnahmeformular aus. Zu gewinnen gab es unter anderem Spielekonsolen, Streaming-Gutscheine und Überraschungsboxen. HAPPY übernahm die technische Abwicklung.
Übertragung auf deine POS-Werbung: Display und Regalhinweis können die Gewinne sichtbar machen. Der Teilnahmeweg lässt sich auf drei Schritte verdichten: kaufen, Bon hochladen, Gewinnchance sichern.
Die passenden Werbemittel ergeben sich somit aus Ziel, Mechanik und Kundenweg. Wie du diese Bausteine zu einer Kampagne zusammenführst, erfährst du auf unserer Seite zur Verkaufsförderung. Mit der folgenden Filial-Checkliste prüfst du anschließend, ob vor Ort alles für den Start vorbereitet ist.
POS-Checkliste für die Filiale: von der Vorbereitung bis zum Aktionsende
Lege für jede Filiale einen Verantwortlichen und eine Vertretung fest. Ergänze die Checkliste um Prüftermin, Status und offene Aufgaben. So lässt sich nachvollziehen, welche Standorte startbereit sind und wo noch Unterstützung benötigt wird.
Vor der Produktion
☐ Kundenweg und relevante Kontaktpunkte in der Filiale festgelegt.
☐ Standort und Größe der Aktionsfläche mit dem Handel abgestimmt.
☐ Teilnehmende Artikel, Varianten und Kaufvoraussetzungen eindeutig definiert.
☐ Warenbedarf, Liefertermine und Nachbestellweg geklärt.
☐ Gewinn oder Kundenvorteil in einer verständlichen Kernbotschaft formuliert.
☐ Benötigte POS-Materialien und Stückzahlen je Standort bestimmt.
☐ QR-Ziele, Filialzuordnung und alternative Kurz-URL vorbereitet.
☐ Mitarbeiterinformation, Aufbauanleitung und Supportkontakte erstellt.
Vor dem Aktionsstart
☐ Werbemittel vollständig eingetroffen und auf Beschädigungen geprüft.
☐ Aktionsware vorhanden und korrekt ausgezeichnet.
☐ Aktionsfläche aufgebaut; Laufwege und Zugänge bleiben frei.
☐ Regalhinweise den richtigen Produkten zugeordnet.
☐ Filialleitung, Verkaufsteam und Kassenpersonal informiert.
☐ QR-Codes auf den tatsächlich eingesetzten Druckmaterialien getestet.
☐ Teilnahme auf dem Smartphone vollständig durchgespielt.
☐ Fertigen Aufbau fotografiert und offene Mängel behoben.
Am ersten Aktionstag
☐ Aktion aus Kundensicht am Eingang und auf der Verkaufsfläche erkennbar.
☐ Gewinn, Kaufvoraussetzung, Teilnahmeweg und Zeitraum verständlich.
☐ Flyer, Aktionskarten oder Codes am vorgesehenen Ausgabeort verfügbar.
☐ Mitarbeiter können die Teilnahme in wenigen Sätzen erklären.
☐ Erste Testteilnahme unter realen Bedingungen erfolgreich.
☐ Erfassung von Scans und Teilnahmen geprüft.
☐ Rückfragen und Fehler an den zuständigen Ansprechpartner gemeldet.
Während der Laufzeit
☐ Aktionsfläche und Regalhinweise regelmäßig kontrolliert.
☐ Fehlende oder beschädigte Werbemittel ersetzt.
☐ Warenbestand geprüft und rechtzeitig nachbestellt.
☐ Neue Mitarbeiter und wechselnde Schichten nachgebrieft.
☐ Ausgabe von Aktionskarten und Codes kontrolliert.
☐ Auffällige Scan- und Teilnahmezahlen je Standort untersucht.
☐ Häufige Kundenfragen und technische Probleme zentral weitergegeben.
☐ Angaben zu Laufzeit und Verfügbarkeit weiterhin aktuell.
Zum Aktionsende
☐ Werbung entsprechend dem Aktionszeitraum entfernt oder angepasst.
☐ Unterschiedliche Kauf- und Teilnahmefristen berücksichtigt.
☐ Aktionsseite informiert über das Ende und gegebenenfalls verbleibende Fristen.
☐ Übrige Materialien und Warenbestände dokumentiert.
☐ Filialfeedback sowie Scan- und Teilnahmezahlen ausgewertet.
☐ Verbesserungen für die nächste POS-Promotion festgehalten.
Praxistipp: Prüfe nicht nur, ob Material vorhanden ist. Entscheidend ist, ob ein Kunde damit tatsächlich den vorgesehenen Weg vom Produkt bis zur Teilnahme findet.
POS-Promotions entlang des Kundenwegs planen
Eine POS-Promotion benötigt mehrere aufeinander abgestimmte Kontaktpunkte. Jeder davon übernimmt eine konkrete Aufgabe:
Schaufenster und Eingang: Die Aktion weckt Aufmerksamkeit.
Laufweg: Hinweise helfen, die Aktionsfläche zu finden.
Regal und Zweitplatzierung: Kunden erkennen die teilnehmenden Produkte und den Vorteil.
Kasse: Kaufbeleg, Code oder Aktionskarte werden korrekt ausgegeben.
Nach dem Einkauf: Kunden können die Teilnahme abschließen.
Nicht jedes Werbemittel muss sämtliche Informationen enthalten. Ein Schaufensterplakat soll Interesse erzeugen. Am Regal muss die Kaufvoraussetzung klar sein. Eine mitnehmbare Aktionskarte erklärt, wie die Teilnahme zu Hause funktioniert.
Gehe diesen Weg vor dem Start selbst ab. Wo wird die Aktion erstmals sichtbar? Wo entstehen Fragen? An welchem Punkt fehlen Informationen?
Die Aktionsfläche als Mittelpunkt der POS-Promotion gestalten
Den richtigen Standort auswählen
Wähle eine Fläche, die gut sichtbar ist und einen nachvollziehbaren Bezug zur Aktionsware besitzt. Geeignet können der Eingangsbereich, eine zentrale Aktionszone, eine Kopfplatzierung oder eine Zweitplatzierung im Hauptlaufweg sein.
Beurteile den Standort aus verschiedenen Blickrichtungen. Können Kunden stehen bleiben, Produkte auswählen und gegebenenfalls scannen? Verdecken andere Aufsteller die Botschaft? Bleiben Laufwege und Zugänge frei?
Auch die Betreuung zählt: Eine Fläche, die niemand regelmäßig kontrolliert, verliert während der Laufzeit schnell ihre Wirkung.
Aktionsware und Teilnahme sichtbar verbinden
Kunden sollten ohne Nachfragen erkennen, welche Produkte dazugehören. Kennzeichne deshalb auch relevante Sorten, Packungsgrößen oder Produktkombinationen.
Platziere die wesentlichen Angaben dort, wo die Kaufentscheidung fällt:
Gewinn oder Kundenvorteil,
teilnehmende Produkte,
erforderliche Kaufmenge,
Teilnahmeweg,
Aktionszeitraum.
Ein großes Gewinnversprechen hilft wenig, wenn die passende Ware unklar bleibt.
POS-Materialien nach Kontaktpunkt auswählen
Kontaktpunkt
Geeignete Materialien
Aufgabe
Schaufenster
Plakat, Fensteraufkleber, Bildschirm
Interesse wecken
Eingang
Aufsteller, Kundenstopper
Aktion ankündigen
Laufweg
Wegweiser, Bodenaufkleber
Zur Aktionsfläche führen
Regal
Regalstopper, Wobbler, Produkthinweis
Aktionsartikel kennzeichnen
Zweitplatzierung
Display, Promotiontisch
Ware und Aktion zusammenführen
Beratung
Thekenaufsteller, Flyer
Ablauf erklären
Kasse
Aktionskarte, Bonhinweis
An die Teilnahme erinnern
Ausgang
QR-Aufsteller, Mitnahmekarte
Teilnahme nach dem Einkauf erleichtern
Stimme Umfang und Formate auf die tatsächlichen Platzverhältnisse ab. Ein abgestimmtes Materialpaket erleichtert den Aufbau in unterschiedlichen Filialtypen.
Die Botschaft in wenigen Sekunden verständlich machen
Kunden beschäftigen sich am Regal selten ausführlich mit einer Aktion. Die Kommunikation sollte deshalb vier Fragen beantworten:
Welchen Vorteil habe ich?
Was muss ich kaufen oder tun?
Wie nehme ich teil?
Welche Fristen gelten?
Eine mögliche Kurzform für ein Kassenbon-Gewinnspiel lautet:
„Zwei Aktionsprodukte kaufen, Bon aufbewahren, QR-Code scannen und online am Gewinnspiel teilnehmen.“
Ergänze die konkreten Gewinne und Fristen. Wenn Kaufzeitraum und Teilnahmeschluss auseinanderliegen, müssen beide Angaben verständlich sein.
Die Aktionsseite bietet Raum für ausführliche Erläuterungen. Wesentliche Einschränkungen dürfen jedoch nicht durch eine vereinfachte POS-Botschaft verdeckt werden.
Mitarbeiter über die POS-Promotion informieren
Das Filialteam braucht eine kurze, alltagstaugliche Aktionsinformation. Sie sollte folgende Fragen beantworten:
Welche Artikel gehören zur Aktion?
Welche Menge oder welcher Einkaufswert ist erforderlich?
Wann läuft die Aktion?
Wo finden Kunden den QR-Code oder Aktionscode?
Wird etwas an der Kasse ausgegeben?
Welche Schritte erledigen Kunden nach dem Einkauf?
Wer hilft bei technischen Problemen oder Sonderfällen?
Ergänze eine Abbildung der Werbemittel und ein konkretes Teilnahmebeispiel. Das erleichtert die Zuordnung auf der Verkaufsfläche.
Ein kurzes Teambriefing durchführen
Lass Mitarbeiter die Teilnahme selbst ausprobieren. Wer den Ablauf kennt, kann Kunden gezielter helfen.
Für ein Kassenbon-Gewinnspiel sollten drei Aussagen sicher sitzen: welche Produkte teilnehmen, dass der Bon benötigt wird und wo die Online-Teilnahme startet.
Berücksichtige auch Aushilfen und spätere Schichten. Lege die Aktionsinformation an einem vereinbarten Ort ab und benenne den zuständigen Ansprechpartner.
Ein QR-Code braucht einen erkennbaren Zweck. Schreibe dazu beispielsweise „Hier Kassenbon hochladen“ oder „Aktionscode eingeben und teilnehmen“.
Sieben Regeln für QR-Codes am POS
Gut erreichbar platzieren: Kunden müssen den Code bequem mit dem Smartphone erfassen können.
Passende Größe wählen: Teste den Scan aus der vorgesehenen Entfernung.
Kontrast und freien Rand erhalten: Gestaltungselemente dürfen die Erkennung nicht beeinträchtigen.
Oberfläche berücksichtigen: Spiegelungen, Falten und Krümmungen können das Scannen erschweren.
Direkt zum Teilnahmeweg führen: Vermeide unnötige Umwege über allgemeine Unternehmensseiten.
Eine Kurz-URL ergänzen: So bleibt ein alternativer Zugang verfügbar.
Das fertige Werbemittel testen: Prüfe mehrere Smartphones, Lichtverhältnisse und die Verbindung vor Ort.
Filialspezifische Codes oder Links können zusätzlich helfen, Unterschiede zwischen Standorten zu erkennen.
Den Scanmoment auf die Mechanik abstimmen
Bei einer Kassenbon-Promotion erfahren Kunden idealerweise schon vor dem Kauf von der Aktion. Abschließen können sie die Teilnahme erst, wenn der Beleg vorliegt.
Biete deshalb auch nach der Kasse einen Zugang an: auf einer Aktionskarte, am Ausgang oder über einen geeigneten Bonhinweis.
Bei Aktionen, die bereits einen Besuch auslösen sollen, kann der erste Kontakt dagegen digital stattfinden. Beispiele findest du im Beitrag zu Online-to-Offline-Promotions.
Den vollständigen Teilnahmeweg testen
Ein erfolgreicher Scan ist nur der Anfang. Prüfe den gesamten Ablauf mit echten Aktionsprodukten und einem passenden Kaufbeleg.
Bei einem Kassenbon-Gewinnspiel reicht der Test vom Einkauf über das Fotografieren und Hochladen bis zur Teilnahmebestätigung. Achte besonders auf verständliche Hinweise:
Welche Bonangaben müssen sichtbar sein?
Welche Dateiformate werden akzeptiert?
Wie werden mehrseitige Belege eingereicht?
Was passiert bei einer fehlerhaften Eingabe?
Woran erkennen Kunden, dass ihre Teilnahme angekommen ist?
Wo erhalten sie Unterstützung?
Bei Code-Promotions müssen Fundstelle, Zeichenfolge und Eingabe verständlich sein. Auch Fehlermeldungen für bereits verwendete oder ungültige Codes gehören zum Test.
Aktionsware während der gesamten Laufzeit verfügbar halten
Stimme die Warenplanung frühzeitig mit den beteiligten Filialen ab. Eine verbindliche Artikelliste sollte Produktbezeichnungen, Varianten, Packungsgrößen und eindeutige Artikelkennungen enthalten.
Die Liste unterstützt Einkauf, Verkaufsteam und Belegprüfung. So arbeiten alle Beteiligten mit derselben Grundlage.
Warenbestand und Nachbestellung klären
Lege vor dem Start fest:
Wer prüft die Bestände?
Wann wird nachbestellt?
Welche Lieferzeiten gelten?
Wie werden Sortimentsunterschiede zwischen Filialen berücksichtigt?
Wer entscheidet bei Lieferengpässen?
Welche Informationen erhalten Kunden bei fehlender Ware?
Ersatzprodukte sollten nicht spontan auf Filialebene zugesagt werden. Die Aktionsleitung muss klären, ob und wie eine Alternative in die Kampagne aufgenommen werden kann.
Die POS-Umsetzung während der Laufzeit kontrollieren
Plane feste Kontrolltermine ein. Bei stark frequentierten Standorten kann eine kurze tägliche Sichtprüfung sinnvoll sein.
Kontrolliere den Aufbau, die richtige Produktzuordnung, den Warenbestand, die Materialausgabe und den digitalen Zugang. Dokumentiere Probleme mit Foto, Standort und Datum, damit sie gezielt behoben werden können.
Vergleiche außerdem Scans und Teilnahmen. Viele Scans bei wenigen abgeschlossenen Teilnahmen können auf Probleme im digitalen Ablauf hinweisen. Sehr wenige Scans können Anlass sein, Platzierung und Sichtbarkeit zu prüfen. Solche Werte liefern Hinweise; die Ursache muss vor Ort oder anhand weiterer Daten untersucht werden.
Häufige operative Fehler bei POS-Promotions vermeiden
Werbemittel werden geliefert, aber nicht aufgebaut Vereinbare einen Aufbautermin, einen Verantwortlichen und eine Rückmeldung aus der Filiale. Eine Fotobestätigung macht fehlende Umsetzung früh sichtbar.
Die Mechanik bleibt unklar Teste die Botschaft mit einer Person, die die Aktion noch nicht kennt. Kann sie erklären, welche Handlung erforderlich ist?
Der QR-Code hat keine erkennbare Funktion Ergänze eine konkrete Aufforderung und sage, was nach dem Scan folgt.
Mitarbeiter erfahren erst durch Kunden von der Aktion Informiere sämtliche relevanten Schichten vor dem Start und halte eine kompakte Aktionsübersicht bereit.
Die beworbenen Produkte fehlen Verbinde die Kontrolle der Werbemittel mit der Bestandsprüfung. Melde Engpässe frühzeitig.
Der Teilnahmebereich behindert den Einkauf Plane bei Terminals, Glücksrädern und betreuten Aktionen ausreichend Platz zum Warten und Mitmachen ein.
Nach dem Start kontrolliert niemand mehr Definiere Kontrollrhythmus und Meldeweg bereits im Rolloutplan.
POS-Promotion mit einer Agentur umsetzen
HAPPY unterstützt Marken, Händler und Filialisten dabei, Gewinnspiel-Promotions vom Konzept bis zur Abwicklung umzusetzen. Je nach Projekt gehören dazu Mechanik und Teilnahmeprozess, mobile Aktionsseiten, Kassenbon- oder Code-Verarbeitung, Filiallinks, Händlerunterlagen, Teilnehmer-Support, Gewinnerermittlung, Gewinnversand und Reporting.
Dabei werden zentrale Kampagnenvorgaben und die Anforderungen der einzelnen Standorte zusammengeführt. Welche Aufgaben die Filiale, die Marke und HAPPY übernehmen, wird vor dem Start festgelegt. Mehr über die Möglichkeiten erfährst du auf der Seite zur Verkaufsförderung mit HAPPY.
Eine Agentur für POS-Promotions lohnt sich vor allem dann, wenn viele Filialen, mehrere Händler oder eine Teilnahme per Kassenbon oder Code zusammenkommen. Dann laufen Konzept, Werbemittel, Teilnahmetechnik, Prüfung der Kaufnachweise und Gewinnversand an einer Stelle zusammen, und die Filiale muss nur noch die Aktionsfläche betreuen. Wie HAPPY das als Agentur für Shopper-Marketing und POS-Promotions umsetzt, zeigt die Leistungsseite.
Fazit: Eine POS-Promotion muss in der Filiale funktionieren
Eine sichtbare Aktionsfläche, verfügbare Produkte, informierte Mitarbeiter und ein getesteter Teilnahmeweg bilden die Grundlage für eine verlässliche Umsetzung.
Nutze die Filial-Checkliste deshalb als Arbeitsunterlage für die gesamte Laufzeit. So bleiben Verantwortlichkeiten und offene Aufgaben nachvollziehbar – vom ersten Aufbau bis zum Abbau der Werbemittel.
Du planst eine POS-Promotion?
Besprich mit Patrick Grünberg, welche Mechanik zu deiner Aktion passt und wie du die Umsetzung in deinen Filialen organisierst. HAPPY unterstützt dich bei POS-Konzept, Gewinnspieltechnik und Abwicklung.
Du willst deine POS-Promotion nicht allein stemmen?
Wir planen Mechanik, POS-Material und Teilnahmeweg mit dir und übernehmen Kaufnachweis-Prüfung, Teilnehmer-Support und Gewinnversand für alle Filialen.
Was ist eine POS-Promotion? Eine POS-Promotion ist eine Verkaufsförderungsaktion am Point of Sale. Sie macht Kunden unmittelbar im Einkaufsumfeld auf einen Vorteil aufmerksam und regt eine konkrete Handlung an, etwa einen Produktkauf oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel.
Was gehört auf die Checkliste für die Filiale? Die Checkliste umfasst Platzierung, Werbemittel, Aktionsware, Mitarbeiterbriefing, QR-Codes und Teilnahmeprozess. Außerdem regelt sie Kontrollen während der Laufzeit und die Aufgaben zum Aktionsende.
Wo sollte der QR-Code platziert werden? Dort, wo Kunden ihn gut erfassen können und der Scan zum Teilnahmeablauf passt. Bei Kassenbon-Gewinnspielen sollte neben der Ankündigung vor dem Kauf auch ein Zugang nach der Kasse oder auf einer mitnehmbaren Aktionskarte vorhanden sein.
Welche POS-Materialien braucht eine Promotion? Das hängt von Filialgröße, Kundenweg und Mechanik ab. Typisch sind Plakate, Displays, Regalhinweise, Thekenaufsteller und Aktionskarten. Entscheidend ist die konkrete Aufgabe jedes Materials.
Was müssen Mitarbeiter über die Aktion wissen? Sie sollten Aktionsprodukte, Kaufvoraussetzungen, Fristen und Teilnahmeweg erklären können. Für Sonderfälle und technische Fragen benötigen sie einen klaren Ansprechpartner.
Wie wird die Umsetzung in mehreren Filialen kontrolliert? Mit Verantwortlichen je Standort, einer einheitlichen Checkliste, Aufbau-Fotos und regelmäßigen Rückmeldungen. Standortbezogene Scan- und Teilnahmezahlen helfen, auffällige Filialen gezielt zu prüfen.
Was passiert, wenn Aktionsware ausverkauft ist? Die Filiale meldet den Engpass und nutzt den vereinbarten Nachbestellprozess. Änderungen an der Kommunikation oder mögliche Ersatzprodukte werden mit der Aktionsleitung abgestimmt.
Hier noch ein paar aktuelle Referenz-Cases:
Über den Autor
Patrick Grünberg bringt ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation mit. Als kreativer Kopf mit einem Auge für Trends und Technologien hat er zahlreiche erfolgreiche Kampagnen im B2B- und B2C-Marketing umgesetzt. Sein Schwerpunkt liegt auf innovativen Marketingstrategien, die Marken nachhaltig stärken und Zielgruppen begeistern.
Besonders begeistert ist Patrick von Themen wie Storytelling, Kundenbindung und dem Einsatz neuer Technologien wie KI oder Gamification im Gewinnspiel-Marketing. Seine Leidenschaft für klar verständliche und praxisnahe Inhalte spiegelt sich in jedem seiner Artikel wider. Dabei legt er großen Wert darauf, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Seine Artikel auf dem HAPPY-Blog sollen dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern dich auch motivieren, eigene, außergewöhnliche Wege im Marketing zu gehen.
Patrick Grünberg ist nach seinem Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements seit Oktober 2015 bei HAPPY und heute CEO der HAPPY Marketing Solutions AG. 2020 hat er mit seinem Vater und Lothar Mende die HAPPY Secure Promotions GmbH für Gewinnspiel-Absicherungen gegründet. Die HAPPY Group ist damit der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum, der als spezialisierter Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen und abgesicherte Promotions alles aus einer Hand anbietet.