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Gewinnspiel-Marketing
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Gewinnspiel-Rechtsprechung: Wichtige Urteile und Entscheidungen rund um Gewinnspiele
Wer ein Gewinnspiel veranstaltet, bewegt sich in einem rechtlichen Umfeld, das nicht nur durch Gesetze, sondern auch durch die Rechtsprechung geprägt wird. Urteile von Amts-, Land- und Oberlandesgerichten, dem Bundesgerichtshof sowie Entscheidungen auf europäischer Ebene können erheblichen Einfluss darauf haben, wie Gewinnspiele geplant, beworben und durchgeführt werden.
In unserer Kategorie Gewinnspiel-Rechtsprechung sammeln und erläutern wir wichtige Urteile und Gerichtsentscheidungen rund um Gewinnspiele, Promotions, Preisausschreiben, Verlosungen und vergleichbare Marketingaktionen. Dabei geht es nicht allein darum, was ein Gericht entschieden hat. Entscheidend ist vor allem die Frage: Was bedeutet die Entscheidung für Unternehmen, Marken, Händler und Agenturen in der Praxis?
Von Kaufkopplung bis Teilnahmebedingungen
Die Rechtsprechung rund um Gewinnspiele berührt zahlreiche Bereiche. Dazu gehören unter anderem die Kopplung eines Gewinnspiels an einen Warenkauf, die Abgrenzung zwischen Gewinnspiel, Lotterie und Glücksspiel, Anforderungen an Teilnahmebedingungen, Werbeaussagen, Datenschutz und Einwilligungen sowie Fragen zur Gewinnerermittlung und zum Gewinnanspruch.
Auch neue Marketingformen führen immer wieder zu rechtlichen Fragestellungen. Social-Media-Gewinnspiele, Influencer-Kampagnen, digitale Promotions, Kassenbon-Gewinnspiele, Code-Aktionen oder internationale Gewinnspiele können zusätzliche rechtliche Anforderungen mit sich bringen.
Unsere Beiträge ordnen relevante Entscheidungen ein und zeigen, welche Konsequenzen sich daraus für die Konzeption und Durchführung von Gewinnspielen ergeben können.
Was bedeutet ein Urteil für dein Gewinnspiel?
Gerichtsurteile sollten nie isoliert betrachtet werden. Eine Entscheidung bezieht sich zunächst auf einen konkreten Sachverhalt. Zudem können sich Gesetze, Rechtsprechung und behördliche Einschätzungen im Laufe der Zeit verändern.
Deshalb betrachten wir Entscheidungen möglichst im Zusammenhang mit der aktuellen Rechtslage und unterscheiden zwischen der konkreten Entscheidung eines Gerichts und den daraus ableitbaren praktischen Empfehlungen.
So entsteht nach und nach ein Wissensbereich, in dem du wichtige Entwicklungen der Gewinnspiel-Rechtsprechung nachvollziehen und dich über rechtliche Fragestellungen informieren kannst.
Rechtsprechung verstehen – Gewinnspiele besser planen
Für Marketingverantwortliche geht es letztlich nicht darum, möglichst viele Urteile zu kennen. Viel wichtiger ist es, die Konsequenzen für die eigene Kampagne zu verstehen.
HAPPY Marketing Solutions begleitet Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung von Gewinnspielen und Promotions. Gemeinsam mit spezialisierten Partnern können bei Bedarf auch rechtliche Fragestellungen frühzeitig in die Kampagnenplanung einbezogen werden.
Du planst ein Gewinnspiel und möchtest rechtliche Risiken möglichst früh erkennen? Sprich mit HAPPY über deine Kampagne.


Online-Gewinnspiel 50 Cent

50-Cent-Gewinnspiele im Internet: Was das VGH-München-Urteil für Unternehmen bedeutet

10 September
Ein Teilnahmeentgelt bei einem Online-Gewinnspiel bedeutet nicht automatisch, dass daraus verbotenes Glücksspiel wird. Das zeigt ein bemerkenswertes Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Der VGH München hat mit Urteil vom 10. Juli 2025 – Az. 23 BV 23.913 – entschieden, dass die konkret untersuchten Online-Gewinnspiele mit einem Teilnahmeentgelt von maximal 0,49 Euro und einer technischen Begrenzung des möglichen
Gewinnspielwerbung zwischen UWG und Gewerberecht

Gewinnspielwerbung zwischen UWG und Gewerberecht: Was das OVG Hamburg zur Gewerbeuntersagung entschieden hat

01 Juli
Fünf Millionen Postkarten, ein vermeintlich kostenloses Gewinnspiel und der anschließende Versuch, kostenpflichtige Lotterieprodukte zu verkaufen: Das Geschäftsmodell einer Hamburger Direktmarketinggesellschaft sorgte für zahlreiche Verbraucherbeschwerden und führte schließlich zu einer vollständigen Gewerbeuntersagung. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat diese Untersagung jedoch aufgehoben. Wettbewerbsrechtlich problematische Werbung allein reicht nach Auffassung des Gerichts nicht ohne Weiteres aus, um einem Unternehmen
Urteil zu unverlangte E-Mail

AG Düsseldorf –  Unverlangte E-Mail-Werbung an LinkedIn-Kontakt untersagt

21 Januar
Aus einer (indirekten) Vernetzung bzw. einem Kontakt auf einer Social-Media-Plattform kann – ohne Weiteres – keine ausdrückliche Einwilligung in E-Mail-Werbung abgeleitet werden Ein einfacher LinkedIn-Kontakt begründet nämlich nicht das Recht, dem anderen ungefragt Werbe-Mails zu schicken, so das  AG Düsseldorf, Urteil vom 20.11.2025 – Az.: 23 C 120/25. DAS GING DEM STREITFALL VORAUS Der Geschäftsführer
HAPPY Urteils-Service

OLG Frankfurt a.M.:  Kundenbewertungen durch Gewinnspiele sind irreführend

29 April
Es ist irreführend, in einem Onlineshop für Waren mit Kundenbewertungen zu werben, ohne den Verkehr darüber aufzuklären, dass die Abgabe der Kundenbewertungen mit einem vermögenswerten Vorteil in Form der Teilnahme an einem Gewinnspiel verbunden ist. So hat es das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 20. Juni 2024 (Az.: 6 U 128/23)
Werbung per Post & DSGVO

OLG Stuttgart bestätigt: Personalisierte Briefwerbung bleibt DSGVO-konform – kein Schadensersatzanspruch

06 Dezember
Personalisierte Briefwerbung ist weiterhin durch die berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO datenschutzrechtlich zulässig. Dies bestätigte das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart in einem aktuellen Beschluss vom 02.02.2024 (Az.: 2 U 63/22). Demnach stellt Direktwerbung, einschließlich der Neukundengewinnung, ein berechtigtes Interesse im Sinne der DSGVO dar. Personalisierte Briefwerbung bleibt DSGVO-konform, die Direktmarketing-Branche kann
EUGH zur Adressweitergabe

EuGH zur Adressdaten-Weitergabe zu Marketing-Zwecken 

07 November
Der EuGH hat in einer aktuellen Entscheidung die Voraussetzungen konkretisiert, unter denen eine Übermittlung von Adressdaten zu Marketingzwecken auf das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO gestützt werden kann (EuGH Urt. v. 04.10.2024 – Az.: C-621/22). Der EuGH hat dabei – wie üblich – kein Urteil zum konkreten Sachverhalt gefällt, sondern nur allgemeine
HAPPY-Urteils_Service: Werbung für Gewinnspiel ohne bestimmte Angaben wettbewerbswidrig

Werbung für Gewinnspiel ohne bestimmte Angaben wettbewerbswidrig lt. LG Essen 

29 Oktober
Das Landgericht Essen hat mit Urteil vom 02.10.2020 (Az. 44 O 6/20) entschieden, dass ein Wettbewerbsverstoß vorliegt, wenn die Werbung für ein Gewinnspiel keine Angaben zur Ermittlung der Gewinner und zu den Beschränkungen des Teilnehmerkreises enthält. Danach ist ein Gewinnspiel ohne bestimmte Angaben wettbewerbswidrig. Die Beklagte hat in Werbebeilagen im September 2019 mit dem „Mega Gewinnspiel“
Unzureichende Belehrung über Werbeerlaubnis

Unzureichende Belehrung über Werbeerlaubnis

27 September
Das Landgericht Paderborn hat ein Urteil zu einer unzureichenden Belehrung über Werbeerlaubnis gemäß § 7 Abs. 3 UWG, wenn nur eine Verlinkung auf die Datenschutzhinweise erfolgt. „Die Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, zum Zwecke der Werbung mit der Klägerin ohne Einverständnis des E-Mailadressaten per E-Mail unter der Adresse … Kontakt aufzunehmen oder aufnehmen zu
HAPPY-Urteils_Service: Werbung für Gewinnspiel ohne bestimmte Angaben wettbewerbswidrig

Kündigungsbutton auf Webseite muss ohne Login erreichbar sein

26 September
„Der Kündigungsbutton gemäß § 312k Abs. 2 BGB darf auch in Fällen, in denen zum Abschluss des später zu kündigenden Vertrags generell ein Kundenkonto angelegt wird, nicht erst nach einem Login in dieses Kundenkonto zugänglich sein. Eine Ausnahme ist denkbar, wenn die Nutzung des Dienstes, welcher Gegenstand des Dauerschuldverhältnisses ist, seiner Natur nach ohnehin ein
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Patrick Grünberg, Vorstandsvorsitzender der HAPPY Marketing Solutions AG
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