Verfasst von Patrick Grünberg · ca. 12 Minuten Lesezeit
Eine Gewinnspielagentur kann dir bei Konzeption, Technik, Recht, Teilnehmermanagement, Gewinnabwicklung und vielen weiteren Aufgaben eine Menge Arbeit abnehmen. Eine Entscheidung kann sie dir allerdings nicht abnehmen: Was soll deine Kampagne eigentlich erreichen? Je besser dein Briefing, desto schneller versteht dein Dienstleister die Aufgabe, desto gezielter kann er beraten und desto belastbarer wird das Angebot.
Dabei musst du keineswegs schon ein fertiges Gewinnspielkonzept vorlegen. Im Gegenteil: Eine gute Gewinnspielagentur sollte dich beraten und nicht lediglich eine bereits vollständig definierte Lösung umsetzen.
Ein gutes Gewinnspiel-Briefing beantwortet deshalb nicht jede Detailfrage. Es liefert vielmehr die Informationen, die dein Dienstleister benötigt, um die richtigen Fragen zu stellen, geeignete Mechaniken vorzuschlagen, Aufwand und Risiken einzuschätzen und aus deinen Zielen eine funktionierende Kampagne zu entwickeln.
Kurzzusammenfassung
Ein gutes Gewinnspiel-Briefing schafft Klarheit – keine fertige Lösung Ein gutes Briefing für eine Gewinnspielagentur muss nicht bereits das komplette Kampagnenkonzept enthalten. Es sollte jedoch klar machen, welches Marketingziel verfolgt wird, welche Zielgruppe erreicht werden soll und welche organisatorischen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehen. Besonders wichtig sind Angaben zu Mechanik, Zeitraum, Ländern, Teilnahmeweg, Kaufnachweis, Gewinnen, Fulfillment, bestehenden Systemen, Zeitplan und Budget. Kennzeichne dabei am besten, welche Punkte zwingend feststehen, welche lediglich Wünsche sind und bei welchen Fragen du ausdrücklich die Empfehlung deines Dienstleisters erwartest. So wird aus einem Fragenkatalog die Grundlage für eine effiziente Zusammenarbeit.
In diesem Leitfaden zeigen wir dir die 25 wichtigsten Informationen für das Briefing einer Gewinnspielagentur. Wenn du zunächst verstehen möchtest, welche Aufgaben ein spezialisierter Dienstleister überhaupt übernehmen kann, empfehlen wir dir unseren ausführlichen Beitrag: Gewinnspiel-Dienstleister: Ablauf, Leistungen und Full Service
WARUM EIN GUTES GEWINNSPIEL-BRIEFING SO WICHTIG IST
Eine Anfrage wie „Wir möchten im Herbst ein Gewinnspiel machen. Können Sie uns ein Angebot schicken?“ ist zwar ein Anfang – für ein qualifiziertes Angebot reicht sie aber kaum. Denn hinter „einem Gewinnspiel“ können völlig unterschiedliche Projekte stecken:
ein einfaches Online-Gewinnspiel,
eine nationale Kassenbon-Promotion,
eine europaweite Code-Aktion,
ein POS-Gewinnspiel mit Sofortgewinnen,
eine Social-Media-Aktion,
eine Händlerpromotion,
ein Produktlaunch,
eine mehrstufige Kampagne mit CRM-Anbindung oder
eine internationale Promotion mit unterschiedlichen rechtlichen Vorgaben.
Deshalb gilt: Das Briefing entscheidet nicht darüber, ob die Agentur schon alle Antworten bekommt. Es entscheidet darüber, ob sie die richtigen Fragen stellen kann. Ein strukturiertes Agenturbriefing spart Abstimmungsschleifen, verhindert Missverständnisse und macht Angebote verschiedener Dienstleister wesentlich besser vergleichbar.
DIE 25 INFORMATIONEN FÜR DEIN GEWINNSPIELAGENTUR-BRIEFING
A. STRATEGIE: WAS SOLL DAS GEWINNSPIEL ERREICHEN?
Bevor über Landingpages, Codes oder Gewinne gesprochen wird, sollte klar sein, warum die Kampagne überhaupt stattfinden soll.
1. Marketingziel
Was ist das übergeordnete Ziel? Zum Beispiel:
Absatz steigern
Neukunden gewinnen
Leads generieren
Newsletter-Anmeldungen erhöhen
Produktbekanntheit schaffen
Kunden aktivieren
Handelspartner unterstützen
Frequenz am POS erhöhen
Wiederkäufe fördern
Markenbekanntheit steigern
Je konkreter das Ziel formuliert ist, desto besser kann die Agentur Mechanik und Kampagnenarchitektur darauf ausrichten.
2. Zielgruppe
Wen möchtest du erreichen? Beschreibe die Zielgruppe nicht nur demografisch. Relevant können beispielsweise sein:
Bestands- oder Neukunden
Käufer bestimmter Produkte
B2C oder B2B
Alter
Interessen
Einkaufsverhalten
Vertriebskanal
Händler
Außendienst
regionale Zielgruppen
Eine Promotion für bestehende Käufer braucht möglicherweise eine vollkommen andere Mechanik als eine Leadkampagne zur Neukundengewinnung.
3. Anlass
Warum findet die Aktion gerade jetzt statt? Typische Anlässe sind etwa:
Produktlaunch
Saisonstart
Jubiläum
Weihnachten
Ostern
Neueröffnung
Sortimentswechsel
Messe
Händleraktion
Verkaufsförderungsphase
Der Anlass beeinflusst Story, Timing, Gewinne und Kommunikation.
4. Gewünschtes Ergebnis
Das Marketingziel beschreibt die strategische Richtung. Zusätzlich solltest du möglichst konkret formulieren, was nach Ende der Kampagne anders sein soll als vorher. Beispiele:
„Wir möchten 30.000 Käufer aktivieren.“
„Wir wollen die Wiederkaufsrate steigern.“
„Wir möchten qualifizierte Leads für unseren Vertrieb gewinnen.“
„Wir möchten eine neue Produktlinie im Handel sichtbar machen.“
Solche Aussagen helfen der Agentur wesentlich stärker als die allgemeine Vorgabe „Wir wollen Aufmerksamkeit“.
5. KPIs
Welche Kennzahlen entscheiden darüber, ob das Gewinnspiel erfolgreich war? Mögliche KPIs sind:
Teilnehmerzahl
Conversion Rate
Anzahl gültiger Teilnahmen
Käufe
eingelöste Codes
hochgeladene Kassenbons
Opt-ins
Leads
Cost per Lead
Wiederteilnahmen
Umsatz
Warenkorbwert
Reichweite
Wenn noch keine Zielwerte vorhanden sind, ist das kein Problem. Auch deren Definition kann Bestandteil der Beratung sein.
B. KAMPAGNE: IN WELCHEM RAHMEN SOLL DIE AKTION STATTFINDEN?
6. Vorgesehene Mechanik
Falls bereits Vorstellungen bestehen, solltest du sie nennen. Zum Beispiel:
klassische Verlosung
Sofortgewinn
Code-Gewinnspiel
Kassenbon-Upload
Quiz
Voting
Foto- oder Kreativwettbewerb
Glücksrad
Adventskalender
digitale Rubbellose
Wichtig: Eine Mechanik im Briefing sollte nicht automatisch eine unveränderliche Vorgabe sein. Wenn dein Ziel feststeht, die Mechanik jedoch nicht, ist genau das eine Aufgabe für die Agentur.
7. Aktionszeitraum
Wann soll die Kampagne starten und enden? Nenne möglichst:
In welchen Ländern soll die Promotion stattfinden? Bei internationalen Gewinnspielen ist das keine Nebensache. Unterschiedliche Märkte können Auswirkungen auf unter anderem:
Teilnahmebedingungen
Kaufkopplungen
Datenschutz
Altersgrenzen
Gewinnabwicklung
Steuerfragen
Registrierungs- oder Genehmigungspflichten
Sprachen
haben. Deshalb solltest du möglichst früh mitteilen, ob die Aktion nur in Deutschland oder beispielsweise gleichzeitig in Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen laufen soll.
9. Kanäle
Über welche Kanäle soll die Kampagne kommuniziert werden? Zum Beispiel:
Website
Newsletter
Social Media
Produktverpackung
Handel
POS
Display Advertising
Print
Außendienst
Influencer
Händlerkommunikation
Die Kommunikationskanäle beeinflussen die Teilnahmeführung erheblich.
10. POS, Online, Social oder Multichannel?
Entscheidend ist nicht nur, wo Werbung stattfindet, sondern wo die eigentliche Teilnahme beginnt. Ein reines Online-Gewinnspiel stellt andere Anforderungen als eine Promotion, die auf einer Produktverpackung beginnt, am POS aktiviert wird und anschließend über einen QR-Code auf eine mobile Landingpage führt. Teile deshalb mit, welche Touchpoints bereits gesetzt sind.
C. TEILNAHME: WIE GELANGEN NUTZER INS GEWINNSPIEL?
11. Teilnahmeweg
Beschreibe, soweit schon bekannt, den Weg des Teilnehmers. Beispielsweise:
Gerade hier erkennt eine erfahrene Gewinnspielagentur häufig früh unnötige Hürden.
12. Ist ein Kauf erforderlich?
Soll die Teilnahme an einen Kauf gekoppelt sein? Diese Information beeinflusst:
Mechanik
Kommunikation
technische Prüfung
Teilnahmebedingungen
Missbrauchsschutz
internationale Umsetzbarkeit
Bei internationalen Kampagnen muss die Kaufkopplung zudem länderspezifisch betrachtet werden.
13. Codes, Kassenbon oder anderer Kaufnachweis?
Wenn ein Kauf nachgewiesen werden soll, muss geklärt werden, wie. Mögliche Verfahren sind:
individuelle Produktcodes
Aktionscodes
Kassenbon-Upload
Rechnungsnummer
EAN-/Produktprüfung
Händlercode
Kombination verschiedener Verfahren
Teile deinem Dienstleister auch mit, ob Codes bereits produziert wurden oder Verpackungen noch angepasst werden können.
14. Mehrfachteilnahme
Darf ein Teilnehmer einmal oder mehrfach teilnehmen? Beispiele:
einmal pro Person
einmal täglich
einmal pro Kauf
einmal pro Code
unbegrenzt mit unterschiedlichen Kaufnachweisen
Diese Entscheidung beeinflusst Motivation, Gewinnwahrscheinlichkeit, Betrugsprävention und technische Umsetzung.
15. Datenerfassung
Welche Daten sollen erhoben werden? Zum Beispiel:
Vor- und Nachname
E-Mail-Adresse
Anschrift
Telefonnummer
Geburtsdatum
Kaufdaten
Händler
Produkt
Marketing-Opt-in
Hier gilt: Nicht sammeln, weil es technisch möglich ist, sondern nur das, was für Teilnahme, Abwicklung oder eine klar definierte weitere Nutzung tatsächlich benötigt wird.
D. Gewinne: Was gibt es zu gewinnen?
16. Gewinnbudget
Wie hoch ist das verfügbare Budget für Preise? Ein Gesamtbudget ist für die Beratung oft hilfreicher als eine voreilige Festlegung auf einen bestimmten Hauptgewinn. Denn vielleicht erzeugen beispielsweise 1 × 20.000 Euro weniger Aktivierung als 1 × 10.000 Euro plus 100 attraktive Sofortgewinne.
17. Hauptgewinn
Gibt es bereits einen feststehenden Hauptgewinn? Falls ja, sollte die Agentur wissen:
welchen Wert er hat,
ob er bereits beschafft wurde,
ob Sponsoren beteiligt sind,
wie er übergeben wird und
ob besondere Bedingungen gelten.
Falls noch kein Gewinn feststeht, kann die Auswahl Bestandteil des Kampagnenkonzepts sein.
18. Sofortgewinne
Sind Sofortgewinne vorgesehen? Sofortiges Feedback kann die Motivation deutlich erhöhen und eignet sich besonders für aktivierungsorientierte Promotions. Wichtig sind dabei unter anderem Gewinnlogik, Anzahl, Verteilung und technische Steuerung.
19. Anzahl der Gewinne
Soll es wenige große oder viele kleinere Gewinne geben? Beides kann sinnvoll sein. Viele Gewinne können die wahrgenommene Gewinnchance erhöhen. Ein spektakulärer Hauptgewinn kann dagegen für Aufmerksamkeit sorgen. Häufig funktioniert eine Kombination besonders gut.
20. Fulfillment
Wer übernimmt die komplette Gewinnabwicklung? Dazu können gehören:
Gewinnerermittlung
Gewinnerprüfung
Benachrichtigung
Nachforderung fehlender Daten
Adressprüfung
Beschaffung
Lagerung
Verpackung
Versand
Retouren
Support
Dokumentation
Gerade dieser Punkt wird in frühen Briefings häufig unterschätzt. Ein Full-Service-Dienstleister kann nicht nur das Gewinnspiel technisch bereitstellen, sondern auch die operative Arbeit nach der Teilnahme übernehmen.
E. TECHNIK UND ORGANISATION: WAS MUSS DIE AGENTUR BERÜCKSICHTIGEN?
21. CI/CD
Welche Vorgaben zum Corporate Design bestehen? Hilfreich sind:
Brand Guidelines
Logos
Farben
Schriften
Bildwelten
Gestaltungsvorlagen
Kampagnen-Key-Visuals
bestehende Werbemittel
Teile außerdem mit, ob die Gewinnspielagentur die Gestaltung übernehmen soll oder Assets von einer anderen Agentur geliefert werden.
22. Bestehende Systeme
Welche technischen Systeme müssen berücksichtigt werden? Zum Beispiel:
Unternehmenswebsite
CMS
CRM
Newsletter-System
Kundenkonto
Loyalty-Plattform
Händlerportal
bestehende Promotion-Plattform
Diese Information verhindert, dass zunächst eine Stand-alone-Lösung geplant wird, obwohl später eine komplexe Integration erforderlich ist.
23. Schnittstellen
Müssen Daten mit anderen Systemen ausgetauscht werden? Zum Beispiel:
Gewinnspiel → CRM
Gewinnspiel → Newsletter-System
Gewinnspiel → Loyalty-Plattform
Gewinnspiel → Data Warehouse
Auch Anforderungen an APIs, Datenformate, Exporte, Importe und Übergabeintervalle gehören möglichst früh ins Briefing.
24. Zeitplan
Wann müssen welche Schritte abgeschlossen sein? Neben dem Launchtermin solltest du relevante interne Deadlines nennen:
Konzeptfreigabe
Rechtsprüfung
Designfreigabe
Verpackungsdruck
POS-Produktion
technische Integration
Testphase
Händlerbelieferung
Media-Start
Ein Launchtermin allein sagt einer Agentur wenig, wenn beispielsweise Verpackungen bereits zwölf Wochen vorher in Produktion gehen müssen.
25. Budgetrahmen
Ja: Auch den Budgetrahmen solltest du einer Gewinnspielagentur nennen. Das bedeutet nicht, dass du dem Dienstleister damit vorgibst, welchen Preis er verlangen darf. Es bedeutet, dass er eine Lösung entwickeln kann, die wirtschaftlich zu deinem Projekt passt.
Ein Konzept für 10.000 Euro sieht zwangsläufig anders aus als eine europaweite Multichannel-Promotion mit sechs Ländern, Kassenbonprüfung, tausenden Sofortgewinnen und CRM-Integration. Eine Budgetangabe verhindert deshalb vor allem eines: Dass Agentur und Auftraggeber an vollkommen unterschiedlichen Projekten arbeiten.
WAS MUSS BEIM ERSTEN BRIEFING NOCH NICHT FESTSTEHEN?
Ein gutes Gewinnspiel-Briefing ist kein fertig ausgearbeitetes Lastenheft. Du musst insbesondere noch nicht zwingend festgelegt haben:
welche Mechanik eingesetzt wird,
wie die Landingpage aussieht,
welche konkrete Gewinnstruktur optimal ist,
welche technische Plattform verwendet wird,
wie Teilnehmerdaten verarbeitet werden,
wie Betrugsprävention organisiert wird,
wie Gewinner gezogen werden oder
welcher Prozess für das Fulfillment eingesetzt wird.
Genau hier sollte die Beratungsleistung einer spezialisierten Gewinnspielagentur beginnen. Wenn du bereits sämtliche fachlichen Entscheidungen selbst treffen musst, bevor dir eine Agentur helfen kann, bekommst du im Zweifel eher einen technischen Umsetzer als einen strategischen Dienstleister.
PFLICHT, WUNSCH UND OFFEN: EIN EINFACHER TRICK FÜR BESSERE BRIEFINGS
Wir empfehlen, jeden wichtigen Punkt im Briefing mit einer von drei Kategorien zu versehen:
MUSS: Die Vorgabe steht fest und kann nicht verändert werden. WUNSCH: Die Lösung wird bevorzugt, Alternativen sind aber möglich. OFFEN: Hier erwartest du ausdrücklich einen Vorschlag der Agentur.
Beispiel:
MUSS: Start am 1. Oktober MUSS: Teilnahme in Deutschland und Österreich WUNSCH: Kassenbon-Mechanik OFFEN: Gewinnstruktur OFFEN: optimale Anzahl Sofortgewinne
Das verschafft deinem Dienstleister einen entscheidenden Vorteil: Er erkennt sofort, wo er umsetzen und wo er beraten soll.
WAS SOLLTEST DU DEINER GEWINNSPIELAGENTUR ZUSÄTZLICH SCHICKEN?
Wenn vorhanden, gehören zum Briefing außerdem Unterlagen wie:
Je mehr relevante Informationen vorliegen, desto präziser kann das Projekt eingeschätzt werden. Aber auch hier gilt: Mehr Dokumente sind nicht automatisch ein besseres Briefing. Entscheidend sind die richtigen Informationen.
AGENTURBRIEFING VERSUS AGENTURBERATUNG: WER MUSS EIGENTLICH WAS WISSEN?
Ein häufiger Fehler besteht darin, vor der ersten Agenturanfrage bereits sämtliche Details intern lösen zu wollen. Das ist nicht notwendig. Du solltest deinem Dienstleister vor allem erklären können:
Was wollen wir erreichen?
Wen wollen wir erreichen?
Unter welchen Rahmenbedingungen findet die Aktion statt?
Was steht bereits fest?
Wo benötigen wir Beratung?
Die Agentur sollte daraus ableiten können:
Welche Mechanik passt?
Welche Technik wird benötigt?
Welche rechtlichen und organisatorischen Themen entstehen?
Wie aufwendig wird die Kampagne?
Welche Leistungen sollte sie übernehmen?
Genau an dieser Schnittstelle entsteht ein gutes Briefing. Wenn du dein Gewinnspiel nicht nur konzipieren, sondern komplett umsetzen lassen möchtest, findest du hier weitere Informationen: Gewinnspiel erstellen & veranstalten lassen
DOWNLOAD: DER HAPPY-BRIEFINGBOGEN FÜR GEWINNSPIELE
6. Technik & Organisation CI/CD, Systeme, Schnittstellen, Termine und Budget
Damit machen wir aus einer einfachen Checkliste ein echtes Arbeitsinstrument – und gleichzeitig eine sehr gute Grundlage für dein anschließendes Beratungsgespräch.
25 Fragen beantworten, Briefing vorbereiten und wesentlich schneller zu einem belastbaren Kampagnenkonzept kommen.
NOCH KEIN FERTIGES BRIEFING? DANN SPRICH MIT PATRICK.
Du musst nicht erst alle 25 Fragen beantworten, bevor du HAPPY kontaktieren kannst. Gerade wenn Mechanik, Gewinnstruktur, Technik oder Abläufe noch offen sind, lohnt sich ein frühes Gespräch. Gemeinsam lässt sich klären, welche Informationen für dein konkretes Projekt tatsächlich relevant sind und welche Entscheidungen erst im Konzept getroffen werden sollten.
Patrick Grünberg Managing Consultant HAPPY Marketing Solutions AG
Telefon: +49 6103 2053 705 E-Mail:p.gruenberg@happysolutions.de Termin: persönlichen Beratungstermin über den HAPPY Online-Terminplaner buchen
HAPPY kann dich von der ersten Idee und dem Briefing über Konzeption, Technik und rechtliche Organisation bis zur laufenden Betreuung und Gewinnabwicklung begleiten.
FAQ: GEWINNSPIELAGENTUR RICHTIG BRIEFEN
Was gehört in ein Gewinnspiel-Briefing? Ein gutes Gewinnspiel-Briefing enthält mindestens Angaben zu Ziel, Zielgruppe, Anlass, KPIs, Aktionszeitraum, Ländern, Kanälen, Teilnahmeweg, Kaufkopplung, Gewinnen, Technik, Zeitplan und Budget. Je nach Kampagne kommen Anforderungen an Datenschutz, Schnittstellen, POS, Fulfillment oder internationale Umsetzung hinzu.
Muss die Gewinnspielmechanik vor der Agenturanfrage bereits feststehen? Nein. Wenn du ein bestimmtes Verfahren einsetzen möchtest, solltest du dies nennen. Gerade die Wahl der optimalen Gewinnspielmechanik kann jedoch Bestandteil der Agenturberatung sein. Wichtiger ist zunächst, dass Ziel und Rahmenbedingungen klar sind.
Sollte ich der Gewinnspielagentur mein Budget nennen? Ja. Ein Budgetrahmen hilft dem Dienstleister, eine realistische Lösung zu entwickeln. Ohne Budgetinformation besteht die Gefahr, dass eine Kampagne konzipiert wird, die deutlich über oder unter deinen tatsächlichen Möglichkeiten liegt.
Wie detailliert muss ein Agenturbriefing für ein Gewinnspiel sein? So detailliert wie nötig, aber nicht künstlich vollständig. Beschreibe insbesondere Ziele, feste Rahmenbedingungen und bereits getroffene Entscheidungen. Kennzeichne gleichzeitig alle Punkte, bei denen du Beratung erwartest.
Wann sollte ich eine Gewinnspielagentur briefen? Möglichst früh. Besonders bei POS-Aktionen, Produktverpackungen, internationalen Promotions, individuellen Codes, Schnittstellen oder umfangreichem Fulfillment können lange Vorlaufzeiten entstehen.
Kann ich eine Gewinnspielagentur auch ohne fertiges Briefing anfragen? Ja. Ein qualifizierter Dienstleister sollte dir helfen können, fehlende Informationen zu identifizieren und das Briefing gemeinsam zu vervollständigen. Ein vollständiges Lastenheft sollte keine Voraussetzung für ein Erstgespräch sein.
Welche Informationen benötigt eine Agentur für ein belastbares Angebot? Neben Ziel, Mechanik und Zeitraum sind vor allem Länder, technische Anforderungen, Umfang der Teilnehmerabwicklung, Gewinnstruktur, Fulfillment, gewünschte Agenturleistungen sowie der Budgetrahmen relevant. Je genauer diese Punkte definiert sind, desto belastbarer wird die Kalkulation.
Warum sollte zwischen Muss-Vorgaben und offenen Punkten unterschieden werden? Weil die Agentur sonst nicht weiß, welche Entscheidungen bereits unumstößlich sind und wo sie Alternativen vorschlagen darf. Die Kennzeichnung MUSS – WUNSCH – OFFEN schafft hier sofort Klarheit.
Wer sollte das Gewinnspiel-Briefing intern erstellen? Idealerweise der Projektverantwortliche gemeinsam mit den relevanten Bereichen wie Marketing, Vertrieb, E-Commerce, IT, Datenschutz oder Einkauf. Nicht jede Abteilung muss von Anfang an beteiligt sein – kritische Anforderungen sollten aber früh sichtbar werden.
Worin unterscheidet sich ein Briefing von einem Gewinnspielkonzept? Das Briefing beschreibt Aufgabe, Ziele und Rahmenbedingungen. Das Konzept liefert die Lösung. Gerade deshalb sollte das Briefing einer Gewinnspielagentur nicht versuchen, bereits jede konzeptionelle Entscheidung vorwegzunehmen.
Über den Autor
Patrick Grünberg bringt ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation mit. Als kreativer Kopf mit einem Auge für Trends und Technologien hat er zahlreiche erfolgreiche Kampagnen im B2B- und B2C-Marketing umgesetzt. Sein Schwerpunkt liegt auf innovativen Marketingstrategien, die Marken nachhaltig stärken und Zielgruppen begeistern.
Besonders begeistert ist Patrick von Themen wie Storytelling, Kundenbindung und dem Einsatz neuer Technologien wie KI oder Gamification im Gewinnspiel-Marketing. Seine Leidenschaft für klar verständliche und praxisnahe Inhalte spiegelt sich in jedem seiner Artikel wider. Dabei legt er großen Wert darauf, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Seine Artikel auf dem HAPPY-Blog sollen dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern dich auch motivieren, eigene, außergewöhnliche Wege im Marketing zu gehen.
Patrick Grünberg ist nach seinem Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements seit Oktober bei HAPPY und seit 5 Jahren Managing Consultant. 2020 hat er mit seinem Vater und Lothar Mende die HAPPY Secure Promotions GmbH für Gewinnspiel-Absicherungen gegründet. Die HAPPY Group ist damit der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum, der als spezialisierter Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen und abgesicherte Promotions alles aus einer Hand anbietet.