Verfasst von Patrick Grünberg · ca. 11 Minuten Lesezeit
Gewinnspiel-Kooperation

Eine gute Promotion braucht eine überzeugende Idee, eine passende Mechanik und attraktive Gewinne. Manchmal liegt der größte Erfolgshebel aber nicht innerhalb der eigenen Marke, sondern bei einem geeigneten Partner.

Wenn zwei Marken, ein Hersteller und ein Händler oder mehrere Unternehmen einer Region ihre Ressourcen bündeln, kann aus einem einzelnen Gewinnspiel eine starke Partnerpromotion werden. Zielgruppen, Reichweiten, Kommunikationskanäle, Gewinne, Budgets und Vertriebswege ergänzen sich. Gleichzeitig steigt allerdings auch der Abstimmungsbedarf.

Eine erfolgreiche Gewinnspiel-Kooperation entsteht deshalb nicht einfach dadurch, dass zwei Logos auf einer Aktionsseite erscheinen. Sie braucht ein gemeinsames Ziel, eine nachvollziehbare Partnerlogik, klar definierte Gegenleistungen und eine zentrale Steuerung.

Kurzzusammenfassung

Gewinnspiel-Kooperationen ermöglichen es Marken, Händlern, Sponsoren und weiteren Partnern, Reichweite, Zielgruppen, Gewinne, Budgets und Vertriebskanäle zu bündeln. Patrick Grünberg erklärt, welche Kooperationsmodelle es gibt, wie Leistungen und Gegenleistungen geregelt werden und warum Datenhoheit, Markenpassung, Tracking und eine zentrale Projektsteuerung frühzeitig geklärt werden müssen. HAPPY unterstützt von der Partnersuche und Konzeption bis zu Technik, Fulfillment und Reporting.

HAPPY vernetzt dich mit den richtigen Partnern und setzt die gemeinsame Promotion um – aus einer Hand.

HAPPY unterstützt Marken dabei, geeignete Partner zu finden und gemeinsame Promotions von der ersten Idee bis zum Reporting umzusetzen.

WAS IST EINE GEWINNSPIEL-KOOPERATION?

Bei einer Gewinnspiel-Kooperation beteiligen sich mindestens zwei Unternehmen an einer gemeinsamen Promotion. Jeder Partner bringt einen konkreten Beitrag ein. Das können beispielsweise sein:

  • eine relevante Zielgruppe,
  • attraktive Gewinne,
  • Kommunikationsreichweite,
  • Verkaufs- oder Vertriebskanäle,
  • Aktionsflächen im Handel,
  • ein Media-Budget,
  • technische Leistungen,
  • logistisches Know-how,
  • ein glaubwürdiges Thema oder
  • ein positiver Imagetransfer.

Im Unterschied zu einem normalen Dienstleisterverhältnis profitieren die beteiligten Partner nicht nur durch ein Honorar. Sie verfolgen jeweils eigene Marketingziele und erhalten dafür definierte Leistungen, Sichtbarkeit oder Zugang zu Zielgruppen.

Die Kooperation muss dennoch nicht vollkommen symmetrisch sein. Ein Partner kann die Kampagne veranstalten und finanzieren, während ein anderer Preise bereitstellt oder seine Kommunikationskanäle öffnet. Entscheidend ist, dass Leistungen und Gegenleistungen transparent geregelt werden.

Die strategischen Grundlagen einer Promotion findest du auch im Leitartikel Patrick erklärt: Gewinnspiel-Marketing – wie Marken Leads, Umsatz und Kundenbindung steigern.

WELCHE FORMEN VON GEWINNSPIEL-KOOPERATIONEN GIBT ES?

1. Zwei Marken entwickeln eine gemeinsame Promotion

Bei einer klassischen Markenkooperation treten zwei oder mehrere Marken gemeinsam auf. Besonders gut funktioniert das, wenn sich Produkte, Anlässe oder Nutzungssituationen sinnvoll ergänzen.

Eine Lebensmittelmarke kann beispielsweise mit einem Getränkehersteller kooperieren. Ein Sportartikelanbieter kann gemeinsam mit einem Fitnessstudio oder einer Gesundheits-App auftreten. Ein Reiseanbieter kann einer FMCG-Promotion Erlebnispreise zur Verfügung stellen und die Aktion zusätzlich über eigene Kanäle kommunizieren.

Die Marken sollten ähnliche oder sich ergänzende Zielgruppen ansprechen, ohne vollständig austauschbar zu sein. Eine gute Kooperation schafft einen Zusammenhang, den Kunden sofort verstehen.

2. Ein Sponsor oder Preisbeisteller liefert Gewinne

Nicht jede Kooperation ist eine umfassende Co-Promotion. Häufig beschränkt sich der Beitrag eines Partners auf die Bereitstellung von Gewinnen. Der Sponsor erhält dafür beispielsweise:

  • eine Logoplatzierung,
  • eine Produktbeschreibung,
  • Verlinkungen,
  • Erwähnungen in Newslettern oder Social Media,
  • eine Einbindung in Presse- oder POS-Materialien,
  • Möglichkeiten zur Produktinszenierung oder
  • vereinbarte Reichweitenleistungen.

Sponsorengewinne können den Gewinnplan deutlich aufwerten und das eigene Preisbudget entlasten. Sie sind aber nicht automatisch kostenlos. Der Veranstalter stellt als Gegenleistung Sichtbarkeit, Reichweite und organisatorische Leistungen zur Verfügung.

Mehr dazu erfährst du im Spezialbeitrag Gewinnspiel-Sponsoring: Auf diese 6 Punkte solltest du achten.

3. Hersteller und Handel veranstalten eine gemeinsame Promotion

Die Zusammenarbeit zwischen Marke und Handel gehört zu den wirksamsten Kooperationsformen. Der Hersteller bringt Produkte, Promotionkonzept, Gewinne und Kommunikationsmaterial ein. Der Händler stellt Aktionsflächen, Filialen, Kundenkontakte und häufig auch eigene Medienkanäle zur Verfügung.

Mögliche Formate sind:

  • Kassenbon-Gewinnspiele,
  • Aktionscodes auf Produkten oder Displays,
  • gemeinsame Sammelaktionen,
  • Einkaufsrückerstattungen,
  • Sofortgewinne am POS,
  • Händlerexklusive Gewinnspiele oder
  • Aktionen mit mehreren beteiligten Handelspartnern.

Damit solche Promotions nicht nur zentral beschlossen, sondern auch in den Filialen sichtbar umgesetzt werden, braucht es eine systematische Händleraktivierung. Mehr dazu liest du in Patrick erklärt: Händleraktivierung – wie Marken den Handel für Promotions gewinnen.

4. Gemeinschaftsaktionen mit vielen Unternehmen

An einer Gemeinschaftsaktion können zehn, hundert oder noch mehr Partner beteiligt sein. Typische Veranstalter sind:

  • Einkaufszentren,
  • Werbegemeinschaften,
  • Citymanagements,
  • Verbände,
  • Franchiseorganisationen,
  • Unternehmensgruppen,
  • regionale Initiativen oder
  • Veranstalter großer Jubiläumsaktionen.

Dabei gibt es meistens eine zentrale Gewinnspielplattform und gemeinsame Gestaltungsvorgaben. Gleichzeitig können die einzelnen Partner eigene Codes, Landingpages, Werbemittel oder Auswertungen erhalten.

Für diese Formate sind ein eindeutiges Teilnehmermanagement und eine partnerbezogene Erfolgsmessung besonders wichtig. Im Spezialbeitrag Gewinnspiele für Werbe-Gemeinschaften zeigen wir, wie solche Aktionen für Einkaufszentren, Innenstädte und lokale Händlernetzwerke umgesetzt werden können.

5. Medien-, Creator- und Reichweitenpartnerschaften

Bei Medienpartnerschaften stellt ein Partner vor allem Aufmerksamkeit zur Verfügung. Das kann eine Zeitung, ein Radiosender, ein Kundenmagazin, ein Portal, ein Newsletteranbieter oder ein Creator sein.

Der Kooperationspartner bewirbt das Gewinnspiel über seine Kanäle. Im Gegenzug erhält er exklusive Inhalte, attraktive Gewinne für seine Community oder eine Beteiligung an der Kampagnenstory.

Reichweite allein reicht jedoch nicht. Die Community muss zur Zielgruppe passen und die Darstellung der Promotion muss mit den Markenwerten des Veranstalters vereinbar sein.

WELCHE VORTEILE BIETEN GEWINNSPIEL-KOOPERATIONEN?

Mehr relevante Reichweite

Jeder Partner bringt eigene Kunden, Follower, Newsletterempfänger, Filialen oder Vertriebskontakte ein. Dadurch kann die Promotion mehr Menschen erreichen, ohne dass sämtliche Kontakte neu eingekauft werden müssen.

Entscheidend ist allerdings nicht die größtmögliche Reichweite, sondern die größtmögliche relevante Reichweite. Eine kleinere, gut passende Zielgruppe kann wertvoller sein als ein großer, aber unpassender Verteiler.

Attraktivere Gewinne

Partner können Produkte, Gutscheine, Reisen, Tickets, Erlebnisse oder Dienstleistungen beisteuern. So entsteht ein umfangreicherer und emotionalerer Gewinnplan, ohne dass der Veranstalter sämtliche Preise selbst einkaufen muss.

Wie du Hauptgewinne, Nebengewinne und Sofortgewinne sinnvoll kombinierst, erklärt der Beitrag Wie baut man bei einem Gewinnspiel den Gewinnplan auf?.

Weitere Inspiration findest du unter Attraktive Gewinne für dein nächstes Gewinnspiel.

Geteilte Kosten und Ressourcen

Technik, Gestaltung, Kommunikation, Werbemittel, Preise und Fulfillment können gemeinsam finanziert oder auf die Partner verteilt werden.

Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Kooperation automatisch günstiger ist. Zusätzliche Abstimmungen, individuelle Werbemittel, unterschiedliche Freigabeprozesse und komplexere Auswertungen können den Aufwand erhöhen. Eine realistische Kalkulation muss deshalb sowohl Einsparungen als auch Koordinationskosten berücksichtigen.

Zugang zu neuen Zielgruppen

Eine Kooperation kann der Marke den Zugang zu Kundengruppen eröffnen, die sie über eigene Kanäle nur schwer oder teuer erreichen würde. Besonders interessant sind Partner, die ähnliche Bedürfnisse bedienen, aber nicht unmittelbar im Wettbewerb stehen.

Glaubwürdigkeit und Imagetransfer

Wenn zwei passende Marken gemeinsam auftreten, kann das Vertrauen in die Aktion steigen. Ein Partner kann Kompetenz, Bekanntheit, Regionalität, Nachhaltigkeit oder Exklusivität in die Promotion einbringen.

Dieser Imagetransfer funktioniert allerdings in beide Richtungen. Deshalb sollten Markenwerte, Qualitätsanspruch und öffentliche Wahrnehmung vor der Zusammenarbeit sorgfältig geprüft werden.

Neue Vertriebs- und Kommunikationswege

Ein Kooperationspartner kann nicht nur Reichweite, sondern auch konkrete Vertriebswege öffnen. Dazu gehören Filialen, Plattformen, Verkaufsberater, Kundenclubs, Events oder Onlineshops.

So wird die Kooperation vom gemeinsamen Kommunikationsprojekt zum tatsächlichen Absatz- und Aktivierungsinstrument.

WIE FINDET MAN DEN RICHTIGEN KOOPERATIONSPARTNER?

Die beste Kooperation beginnt nicht mit einer langen Liste bekannter Unternehmen, sondern mit einem klaren Anforderungsprofil. Beantworte zunächst folgende Fragen:

  1. Welches Marketingziel soll die Kooperation unterstützen?
  2. Welche Zielgruppe soll zusätzlich erreicht werden?
  3. Was soll der Partner konkret einbringen?
  4. Was kann die eigene Marke als Gegenleistung anbieten?
  5. Welche Produkte, Werte und Anlässe passen zusammen?
  6. Welche Partner dürfen aus Wettbewerbs- oder Handelsgründen nicht beteiligt werden?
  7. Wie aufwendig darf die Abstimmung werden?
  8. Welche Entscheidungskompetenz muss der Partner besitzen?

Ein bekannter Name ist nicht automatisch ein guter Partner. Wichtiger sind Zielgruppenpassung, Zuverlässigkeit, realistische Erwartungen und die Bereitschaft, die Promotion aktiv zu unterstützen.

IN ACHT SCHRITTEN ZUR ERFOLGREICHEN PARTNERPROMOTION

1. Gemeinsames Ziel definieren

Alle Partner müssen wissen, woran der Erfolg gemessen wird. Mögliche Ziele sind Reichweite, Verkäufe, Leads, Einwilligungen, Filialfrequenz, Produktproben, Händleraktivierung oder Markenbekanntheit.

Unterschiedliche Ziele sind erlaubt. Sie dürfen sich aber nicht widersprechen.

2. Beiträge und Gegenleistungen festlegen

Wer stellt Gewinne bereit? Wer finanziert Technik und Media? Wer produziert Werbemittel? Wer aktiviert den Handel? Wer übernimmt Support und Fulfillment?

Je konkreter diese Leistungen beschrieben sind, desto geringer ist das Konfliktrisiko.

3. Eine verständliche Aktionsidee entwickeln

Teilnehmer interessieren sich nicht für interne Kooperationsstrukturen. Sie brauchen ein klares Gewinnversprechen und einen einfachen Teilnahmeweg.

Die Partnerlogik sollte in einem Satz verständlich sein: Warum treten diese Marken gemeinsam auf und welchen Vorteil haben die Kunden davon?

4. Markenarchitektur und Kommunikation abstimmen

Es muss geregelt werden, welche Marke als Veranstalter auftritt, wie Logos angeordnet werden, welche Botschaften verwendet werden und wer Materialien freigibt.

Auch Newsletter, Social-Media-Posts, POS-Materialien, Pressearbeit und Landingpage sollten einem gemeinsamen Kommunikationsplan folgen.

5. Recht, Datenschutz und Datenhoheit klären

Vor dem Start muss eindeutig feststehen:

  • Wer ist Veranstalter?
  • Wer ist datenschutzrechtlich verantwortlich?
  • Welche Partner erhalten welche Daten?
  • Welche Einwilligungen werden eingeholt?
  • Wer darf Teilnehmer nach der Aktion kontaktieren?
  • Wie werden Marken- und Bildrechte genutzt?
  • Wer haftet bei Ausfällen oder fehlerhaften Gewinnen?

Gerade die Datenfrage darf nicht erst kurz vor dem Start diskutiert werden. Sie beeinflusst Formulare, Einwilligungstexte, Schnittstellen und die spätere Nutzung der Kontakte.

6. Technik und Tracking einrichten

Bei mehreren Partnern sollte nachvollziehbar sein, über welchen Kanal, Code, Standort oder Partner eine Teilnahme generiert wurde.

Mögliche Lösungen sind individuelle Aktionscodes, Partnerlinks, QR-Codes, Filialkennungen oder getrennte Landingpage-Einstiege. Das ermöglicht ein transparentes Reporting und verhindert spätere Diskussionen über die Leistung einzelner Partner.

7. Operative Prozesse organisieren

Gewinne müssen verfügbar sein, Beschreibungen und Bilder müssen rechtzeitig vorliegen und Versandverantwortlichkeiten müssen eindeutig geregelt sein.

Auch Supportanfragen, Ersatzgewinne, nicht zustellbare Sendungen und Reklamationen gehören in den Ablaufplan.

8. Ergebnisse gemeinsam auswerten

Neben den Gesamtteilnahmen sollten partnerbezogene Kennzahlen betrachtet werden. Dazu gehören Reichweite, Klicks, Codes, Leads, Verkäufe, Filialaktivität, Einlösungen und Kosten pro Ergebnis.

Ein gemeinsames Abschlussgespräch schafft die Grundlage für weitere Aktionen und macht aus einer einmaligen Zusammenarbeit eine langfristige Partnerschaft.

WARUM KOOPERATIONEN HÄUFIG SCHEITERN

Die häufigsten Probleme entstehen nicht durch die Technik, sondern durch unklare Erwartungen. Typische Fehler sind:

  • Die Zielgruppen passen nicht zusammen.
  • Ein Partner dominiert die gesamte Kommunikation.
  • Leistungen und Gegenleistungen bleiben unverbindlich.
  • Die Partner stellen ihre versprochene Reichweite nicht bereit.
  • Freigaben dauern länger als geplant.
  • Datenrechte werden erst nach dem Start diskutiert.
  • Gewinne sind nicht verfügbar oder organisatorisch ungeeignet.
  • Es gibt keine zentrale Projektleitung.
  • Jeder Partner verwendet eigene Botschaften und Gestaltungen.
  • Das Reporting erlaubt keine Zuordnung der Ergebnisse.

Je mehr Partner beteiligt sind, desto wichtiger werden verbindliche Prozesse und ein neutraler Projektverantwortlicher.

SPONSORENGEWINNE SIND NICHT AUTOMATISCH GUTE GEWINNE

Ein gesponserter Preis spart nur dann Budget, wenn er zur Zielgruppe, zur Marke und zur Mechanik passt.

Ein unpassender Gewinn kann zwar kurzfristig teuer oder spektakulär wirken, aber die falschen Teilnehmer anziehen. Dadurch entstehen hohe Teilnahmezahlen ohne relevante Leads, Käufe oder Markenwirkung.

Sponsorengewinne sollten deshalb nach denselben Kriterien ausgewählt werden wie eingekaufte Gewinne:

  • Zielgruppenrelevanz,
  • emotionaler Wert,
  • Markenpassung,
  • Erklärbarkeit,
  • Verfügbarkeit,
  • Versandfähigkeit und
  • angemessener Gegenwert.

Die Bereitschaft eines Sponsors, einen Preis bereitzustellen, darf nicht das wichtigste Auswahlkriterium sein.

WIE HAPPY GEWINNSPIEL-KOOPERATIONEN UNTERSTÜTZT

HAPPY verfügt über ein über viele Jahre aufgebautes Netzwerk aus mehr als 2.500 Kontakten und Kooperationspartnern. Dazu gehören Marken, Preislieferanten, Technikpartner, Logistiker, Agenturen, Juristen, Übersetzer, Versicherungs- und Absicherungsspezialisten sowie weitere Promotiondienstleister. Je nach Projekt kann HAPPY:

  • geeignete Kooperationspartner identifizieren,
  • Sponsoren und Preisbeisteller ansprechen,
  • Kooperationskonzepte entwickeln,
  • Leistungen und Gegenleistungen strukturieren,
  • alle Partner zentral koordinieren,
  • Landingpages und Teilnahmetechnik bereitstellen,
  • Partnercodes und Tracking einrichten,
  • Teilnahmebedingungen und Datenschutzprozesse abstimmen,
  • Gewinne beschaffen und versenden,
  • Kampagnen national oder international ausrollen und
  • Ergebnisse partnerbezogen auswerten.

Bei internationalen Partnerpromotions kommen lokale Anforderungen an Recht, Sprache, Logistik und Teilnehmerkommunikation hinzu. Der Leitartikel Patrick erklärt: Internationale Gewinnspiele zeigt, wie solche Kampagnen zentral gesteuert und lokal umgesetzt werden.

CHECKLISTE FÜR DEINE GEWINNSPIEL-KOOPERATION

Vor dem Start sollten alle Beteiligten diese Fragen eindeutig beantworten können:

  • Haben wir ein gemeinsames Kampagnenziel?
  • Passen Zielgruppen, Produkte und Markenwerte zusammen?
  • Ist der Nutzen für jeden Partner erkennbar?
  • Sind Leistungen und Gegenleistungen schriftlich festgelegt?
  • Gibt es eine zentrale Projektleitung?
  • Sind Veranstalterrolle und Datenverantwortung geklärt?
  • Stehen Gewinne, Bilder und Beschreibungen rechtzeitig zur Verfügung?
  • Ist die gemeinsame Kommunikation verbindlich geplant?
  • Können Teilnahmen und Ergebnisse den Partnern zugeordnet werden?
  • Sind Support, Fulfillment und Reporting organisiert?

Wenn mehrere dieser Punkte offenbleiben, ist die Kooperation noch nicht startbereit.

FAQ ZU GEWINNSPIEL-KOOPERATIONEN

Was ist der Unterschied zwischen Gewinnspiel-Sponsoring und einer Markenkooperation?
Beim Sponsoring stellt ein Partner überwiegend Gewinne, Budget oder einzelne Leistungen bereit und erhält dafür Sichtbarkeit oder andere Gegenleistungen. Bei einer umfassenden Markenkooperation entwickeln und kommunizieren die Partner die Promotion gemeinsam und verfolgen jeweils eigene Marketingziele.

Müssen beide Partner gleich viel investieren?
Nein. Die Beiträge können unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass Wert und Gegenwert für beide Seiten nachvollziehbar sind. Ein Partner kann beispielsweise Preise stellen, während der andere Technik, Media und Teilnehmermanagement übernimmt.

Wem gehören die gewonnenen Teilnehmerdaten?
Das hängt von der festgelegten Veranstalter- und Datenschutzstruktur sowie von den eingeholten Einwilligungen ab. Eine automatische Weitergabe an sämtliche Kooperationspartner ist nicht möglich. Die gewünschte Datennutzung muss vor dem Start festgelegt und transparent kommuniziert werden.

Wie lange dauert die Planung einer Partnerpromotion?
Kooperationen benötigen meist mehr Vorlauf als Einzelaktionen, weil Partnerauswahl, Verhandlungen, Vertragsfragen, Branding, Freigaben und technische Schnittstellen hinzukommen. Je mehr Partner beteiligt sind, desto früher sollte die Planung beginnen.

Kann HAPPY geeignete Sponsoren oder Kooperationspartner vermitteln?
Ja. HAPPY kann auf Basis von Zielgruppe, Thema, Gewinnbedarf und Gegenleistungen geeignete Partner identifizieren und ansprechen. Ob eine Zusammenarbeit zustande kommt, hängt von der Passung, dem verfügbaren Kontingent und dem Nutzen für beide Seiten ab.

Sind Gemeinschaftsgewinnspiele auch mit sehr vielen Partnern möglich?
Ja. Dafür braucht es eine skalierbare Plattform, individuelle Partnerkennungen, standardisierte Kommunikationspakete und ein zentrales Teilnehmermanagement. Besonders geeignet sind solche Modelle für Einkaufszentren, Verbände, Filialorganisationen, Werbegemeinschaften und Jubiläumsaktionen.

FAZIT: GEMEINSAM GEWINNEN BRAUCHT MEHR ALS ZWEI LOGOS

Gewinnspiel-Kooperationen können Reichweite, Relevanz und Wirtschaftlichkeit einer Promotion deutlich steigern. Marken erschließen neue Zielgruppen, Händler werden eingebunden, Sponsorengewinne erhöhen die Attraktivität und Gemeinschaftsaktionen schaffen Sichtbarkeit für viele Beteiligte.

Der Erfolg entsteht aber nicht automatisch. Er hängt von der richtigen Partnerwahl, einem verständlichen Konzept, verbindlichen Verantwortlichkeiten, sauber geregelten Datenprozessen und einer zentralen Umsetzung ab.

HAPPY verbindet strategische Konzeption, Technik, Partnerkoordination, Gewinnbeschaffung, Fulfillment und Reporting. Dabei können sowohl vorhandene Partner integriert als auch geeignete neue Kooperationspartner gesucht werden.

DU PLANST EINE GEWINNSPIEL-KOOPERATION?

Gewinnspiel-Kooperation mit HAPPY

Du möchtest gemeinsam mit einer anderen Marke, einem Händler, einem Sponsor oder einem ganzen Partnernetzwerk eine Promotion realisieren? Sprich mit Patrick Grünberg über deine Ziele, mögliche Kooperationspartner und die passende Aktionsidee.

Patrick Grünberg
HAPPY Marketing Solutions AG
Telefon: +49 6103 2053 705
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Patrick Grünberg, Vorstandsvorsitzender der HAPPY Marketing Solutions AG
Über den Autor

Patrick Grünberg bringt ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation mit. Als kreativer Kopf mit einem Auge für Trends und Technologien hat er zahlreiche erfolgreiche Kampagnen im B2B- und B2C-Marketing umgesetzt. Sein Schwerpunkt liegt auf innovativen Marketingstrategien, die Marken nachhaltig stärken und Zielgruppen begeistern.

Besonders begeistert ist Patrick von Themen wie Storytelling, Kundenbindung und dem Einsatz neuer Technologien wie KI oder Gamification im Gewinnspiel-Marketing. Seine Leidenschaft für klar verständliche und praxisnahe Inhalte spiegelt sich in jedem seiner Artikel wider. Dabei legt er großen Wert darauf, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Seine Artikel auf dem HAPPY-Blog sollen dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern dich auch motivieren, eigene, außergewöhnliche Wege im Marketing zu gehen.

Patrick Grünberg ist nach seinem Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements seit Oktober bei HAPPY und seit 5 Jahren Managing Consultant. 2020 hat er mit seinem Vater und Lothar Mende die HAPPY Secure Promotions GmbH für Gewinnspiel-Absicherungen gegründet. Die HAPPY Group ist damit der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum, der als spezialisierter Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen und abgesicherte Promotions alles aus einer Hand anbietet.

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