Verfasst von Patrick Grünberg · ca. 13 Minuten Lesezeit
Kurzzusammenfassung
Gewinnspiele im Nahen Osten bieten internationalen Marken große Chancen, erfordern aber eine besonders sorgfältige Lokalisierung. Vor allem die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Katar unterscheiden sich hinsichtlich Genehmigungen, Glücksspielabgrenzung, Kaufkopplung, Datenschutz und operativer Umsetzung. Dubai kann als regionaler Hub dienen, daraus entsteht jedoch kein einheitliches GCC-Gewinnspielrecht. Arabische Sprache, kulturell passende Kommunikation, geeignete Gewinne und ein früh geplantes Fulfillment sind wesentliche Erfolgsfaktoren. HAPPY Marketing Solutions verbindet bei internationalen Promotions eine zentral steuerbare Kampagnenarchitektur mit lokaler Prüfung und Umsetzung in den einzelnen Ländern.
Der Nahe Osten gehört für internationale Marken zu den interessantesten Wachstumsregionen der Welt. Hohe Kaufkraft, dynamische Handelsstrukturen, eine junge und digital affine Bevölkerung sowie starke Branchen wie FMCG, Automotive, Luxus, Beauty, Tourismus, Airlines, Telekommunikation und E-Commerce schaffen hervorragende Voraussetzungen für Promotions und Gewinnspiele.
Besonders häufig stehen die Golfstaaten im Fokus. Die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Katar gehören zu den wichtigsten Märkten für internationale Marken. Hinzu kommen Kuwait, Bahrain und Oman als weitere Staaten des Gulf Cooperation Council (GCC).
Doch obwohl die Märkte geografisch eng miteinander verbunden sind, sollte ein internationales Gewinnspiel im Nahen Osten niemals nach dem Prinzip „eine Kampagne, einmal übersetzen, überall ausspielen“ geplant werden. Unterschiede bestehen insbesondere bei:
Genehmigungen,
Glücksspielabgrenzung,
Kaufkopplung,
lokalen Behörden,
Werbung,
Datenschutz,
Sprache,
kulturellen Anforderungen,
Gewinnen,
Social Media,
Gewinnerermittlung,
Import und Fulfillment.
Die richtige Strategie lautet deshalb: Eine gemeinsame regionale Kampagnenidee – aber länderspezifisch geprüfte Mechaniken, Teilnahmebedingungen und Abläufe.
Der Nahe Osten ist ein Marketingraum – aber kein einheitlicher Gewinnspielmarkt
Aus Sicht internationaler Marketingorganisationen werden die Golfstaaten häufig gemeinsam geplant. Das ist nachvollziehbar. Eine zentrale Kampagne bietet zahlreiche Vorteile:
eine gemeinsame kreative Idee,
eine zentrale technische Plattform,
ein gemeinsames Datenmodell,
einheitliches Reporting,
zentrale Steuerung der Agenturen,
gemeinsame Kampagnenassets,
Skaleneffekte bei Programmierung und Projektmanagement.
Rechtlich sollte daraus jedoch keine einheitliche Länderlogik entstehen. Was in Dubai umgesetzt werden kann, muss nicht automatisch genauso in Riad oder Doha funktionieren. Schon die Einordnung einer Promotion, die Frage nach erforderlichen Genehmigungen oder die zulässige Verbindung zwischen Kauf und Gewinnchance können unterschiedlich beurteilt werden. Deshalb sollte bereits vor der technischen Entwicklung entschieden werden:
1. Vereinigte Arabische Emirate: regionaler Promotion-Hub rund um Dubai
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE/UAE) gehören zu den wichtigsten internationalen Handels- und Marketingstandorten im Nahen Osten. Dubai ist für viele Unternehmen nicht nur Absatzmarkt, sondern gleichzeitig regionales Headquarter für Kampagnen im gesamten GCC-Raum. Besonders interessant sind die Emirate für:
2. Saudi-Arabien: riesiger Markt, aber sorgfältige Prüfung der Mechanik
Saudi-Arabien ist der größte Verbrauchermarkt der Golfregion und für viele internationale Unternehmen deshalb strategisch besonders relevant.
Durch wirtschaftliche Transformation, zunehmenden E-Commerce, moderne Handelsstrukturen und eine sehr digital geprägte Bevölkerung entstehen neue Möglichkeiten für Markenaktivierungen. Gleichzeitig sollte Saudi-Arabien bei Promotions besonders sorgfältig geprüft werden. Glücksspiel ist grundsätzlich sehr restriktiv geregelt. Deshalb muss eine Marketingpromotion klar von unerlaubten Glücksspielmechaniken abgegrenzt werden. Besonderes Augenmerk verdienen:
Katar besitzt im Vergleich zu Saudi-Arabien eine deutlich kleinere Bevölkerung, dafür aber eine sehr hohe Kaufkraft. Der Markt ist insbesondere interessant für:
Luxus,
Automotive,
Sport,
Airlines,
Tourismus,
Banking,
Telekommunikation,
FMCG,
Premium-Produkte.
Auch in Katar muss eine Promotion sauber von verbotenem Glücksspiel abgegrenzt werden. Kostenlose Promotions, Wettbewerbe und bestimmte Marketingmechaniken können grundsätzlich möglich sein. Lotterieähnliche Mechaniken oder entgeltliche Zufallsspiele sind dagegen besonders kritisch.
Die Tabelle dient als erste Planungshilfe und nicht als rechtliche Freigabe einer konkreten Mechanik.
Warum Genehmigungen im Nahen Osten so früh geprüft werden sollten
In vielen europäischen Märkten kann ein klassisches kostenloses Gewinnspiel vergleichsweise kurzfristig gestartet werden. Im Nahen Osten kann dagegen die Frage nach einer Genehmigung erheblichen Einfluss auf den Projektplan haben. Deshalb sollte die Reihenfolge nicht lauten:
Kampagne entwickeln → programmieren → übersetzen → anschließend Legal fragen.
Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Golfstaaten gleichzeitig beteiligt sind. Muss eine Mechanik für ein Land verändert werden, kann dies Auswirkungen auf:
Landingpage,
Datenbank,
Zufallslogik,
Kassenbonprüfung,
Produktcodes,
Gewinnerermittlung,
Gewinnplan,
Kommunikation
haben. Legal Screening gehört deshalb an den Anfang des Projektes.
Glücksspielabgrenzung: Einer der entscheidenden Punkte
Viele Länder der Golfregion verfolgen gegenüber klassischem Glücksspiel eine sehr restriktive Haltung. Deshalb ist die genaue Konstruktion einer Promotion entscheidend. Besonders kritisch können Kombinationen aus folgenden Elementen sein:
Einsatz + Zufall + Gewinnchance.
Was Marketingabteilungen als Verkaufsförderung betrachten, kann regulatorisch anders bewertet werden. Daher sollte für jedes Land geprüft werden:
Ist die Teilnahme kostenlos?
Ist ein Produktkauf erforderlich?
Gibt es einen alternativen kostenlosen Teilnahmeweg?
Wird zufällig ausgelost?
Handelt es sich um einen Skill Contest?
Gibt es Sofortgewinne?
Welchen Wert haben die Gewinne?
Wer ist Veranstalter?
Gibt es lokale Genehmigungsanforderungen?
Diese Prüfung entscheidet häufig darüber, ob eine gemeinsame GCC-Mechanik möglich ist oder einzelne Länder abweichende Teilnahmewege benötigen.
Kaufkopplung nicht pauschal für die gesamte Region beurteilen
Kassenbon-Gewinnspiele und Produktcode-Promotions sind für internationale FMCG- und Handelsunternehmen besonders attraktiv. Technisch lässt sich ein solches System problemlos für mehrere Länder bereitstellen. Rechtlich darf daraus jedoch nicht gefolgert werden, dass Kaufkopplung überall identisch zulässig ist. Deshalb sollte pro Markt geprüft werden:
Kauf → Teilnahme → Zufall → Gewinn
und anschließend entschieden werden, ob beispielsweise:
ein kostenloser Alternativweg,
ein Skill-Element,
eine andere Gewinnermechanik,
eine separate Länderaktion
erforderlich oder sinnvoll ist.
Arabisch und Englisch: Eine Sprache allein reicht häufig nicht
Englisch spielt vor allem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar eine große Rolle. Dennoch sollte eine regionale Promotion nicht ausschließlich aus der Perspektive internationaler Expats entwickelt werden.
Arabisch kann sowohl rechtlich als auch kommunikativ eine wichtige Rolle spielen. Für eine professionelle GCC-Promotion sollte deshalb geprüft werden, welche Elemente zweisprachig aufgebaut werden:
Landingpage,
Teilnahmebedingungen,
Datenschutzhinweise,
Werbemittel,
POS-Materialien,
FAQ,
Gewinnerkommunikation,
E-Mail-Kommunikation,
Kundenservice.
Eine bloße Übersetzung reicht dabei nicht. Lokalisierung bedeutet auch, Ansprache, Bildsprache, Gewinne und Kommunikationsstil an den Markt anzupassen.
Kultur und Religion müssen Teil der Kampagnenentwicklung sein
Kulturelle Anpassung ist im Nahen Osten kein nachträgliches Design-Thema. Sie gehört bereits in die Konzeption. Zu prüfen sind unter anderem:
Bildwelten,
Kleidung und Darstellung von Personen,
Familienbilder,
Alkoholbezug,
Glücksspielassoziationen,
religiöse Symbole,
Ramadan-Kommunikation,
Feiertage,
gesellschaftliche Normen,
Humor und Claims.
Eine Kampagne kann juristisch zulässig und trotzdem kommunikativ ungeeignet sein. Deshalb sollte ein internationales Master-Creative nicht einfach übersetzt werden.
Ramadan kann für Promotions Chance und Herausforderung zugleich sein
Der Ramadan gehört zu den wichtigsten Kommunikationszeiträumen in vielen Märkten des Nahen Ostens. Für zahlreiche Kategorien steigen Aufmerksamkeit, Einkauf und Markenkommunikation erheblich. Promotions können beispielsweise verbunden werden mit:
Ramadan-Aktionen,
Eid al-Fitr,
Familienmomenten,
Retail-Aktivierungen,
Loyalty-Kampagnen,
digitalen Gewinnspielen.
Gleichzeitig muss die Kommunikation besonders sensibel erfolgen. Ein aggressiver Verkaufsclaim kann während eines religiös geprägten Zeitraums wesentlich unpassender wirken als in einer klassischen europäischen Promotion.
Mobile First ist im Golf keine Option, sondern Voraussetzung
Die Golfstaaten gehören zu den digital sehr stark entwickelten Märkten. Gewinnspiele sollten deshalb konsequent für Smartphones konzipiert werden. Geeignete Mechaniken können beispielsweise sein:
QR-Code-Promotions,
Produktcode-Eingaben,
Kassenbon-Uploads,
mobile Instant Wins,
digitale Gewinnspiele,
Gamification,
Social-Media-Aktivierungen,
Loyalty-Mechaniken.
Wichtig sind:
kurze Ladezeiten,
einfache Formulare,
mobil optimierte Uploads,
klare arabische und englische Navigation,
möglichst geringe Teilnahmehürden.
Social Media: regional denken, Plattformregeln lokal berücksichtigen
Social Media spielt im Nahen Osten eine zentrale Rolle. Je nach Zielgruppe können insbesondere relevant sein:
Instagram,
TikTok,
Snapchat,
YouTube,
Facebook,
X,
LinkedIn.
Doch auch bei Social-Media-Gewinnspielen gelten nicht nur die Regeln der jeweiligen Plattform. Zusätzlich müssen nationale Vorschriften zu:
Werbung,
Gewinnspielen,
Datenschutz,
Influencer-Marketing,
Gewinnerkommunikation
berücksichtigt werden. Die Aussage „Das Gewinnspiel läuft nur auf Instagram“ löst lokale rechtliche Anforderungen also nicht auf.
Welche Gewinne funktionieren im Nahen Osten?
Die Region ist stark von Premium- und Erlebnisorientierung geprägt. Je nach Zielgruppe können beispielsweise attraktiv sein:
Smartphones,
Elektronik,
Reisen,
Flugtickets,
Hotelaufenthalte,
Shopping-Gutscheine,
Luxusprodukte,
Automotive-Erlebnisse,
VIP-Tickets,
Markenprodukte,
Familienerlebnisse.
Die Gewinnwahl sollte jedoch nicht ausschließlich anhand der Attraktivität erfolgen. Auch zu prüfen sind:
kulturelle Eignung,
Einfuhrbeschränkungen,
Steuern,
Versand,
Übertragbarkeit,
lokale Verfügbarkeit,
Altersbeschränkungen.
Manchmal ist ein lokal beschaffter Gewinn deutlich einfacher abzuwickeln als ein zentral aus Europa verschickter Sachpreis.
Fulfillment: Der Gewinn endet nicht bei der Auslosung
Gerade bei Promotions im Nahen Osten sollte das internationale Fulfillment früh in die Planung einbezogen werden. Zu klären sind:
Wo werden Gewinne beschafft?
Müssen Produkte importiert werden?
Welche Zollregeln gelten?
Wie werden Gewinneradressen validiert?
Welche Lieferzeiten entstehen?
Gibt es lokale Logistikpartner?
Wer trägt Steuern oder Abgaben?
Wie werden nicht zustellbare Gewinne behandelt?
Welche Dokumentation wird benötigt?
Bei hochwertigen Sachpreisen kann eine lokale Beschaffung wirtschaftlich und organisatorisch sinnvoller sein.
Datenschutz: Ein internationales Consent-Modell reicht nicht automatisch
Auch beim Datenschutz sollten Golfstaaten nicht einfach nach europäischer DSGVO-Logik behandelt werden. Internationale Unternehmen müssen unter anderem prüfen:
welche Daten erhoben werden,
auf welcher Grundlage sie verarbeitet werden,
welche Informationspflichten bestehen,
wo die Daten gespeichert werden,
ob Daten international übertragen werden,
welche Marketingeinwilligungen erforderlich sind,
wie lange Daten gespeichert werden,
welche Dienstleister Zugriff erhalten.
Besonders wichtig ist die Trennung zwischen: Daten, die für die Durchführung des Gewinnspiels benötigt werden und Daten, die anschließend für Marketing genutzt werden sollen.
Eine Plattform – mehrere Länderlogiken
Die technisch sinnvollste Lösung für eine Nahost-Promotion ist häufig keine separate Plattform pro Land. Stattdessen kann eine zentrale Plattform genutzt werden, die unterschiedliche Länderlogiken ausspielt. Beispielsweise:
User wählt Land → System lädt landesspezifische Sprache → Teilnahmebedingungen → Consent → Mechanik → Gewinnplan → Gewinnerprozess.
So lassen sich Skaleneffekte erzielen, ohne regulatorische Unterschiede zu ignorieren. Zentral können bleiben:
Hosting,
Grunddesign,
Datenarchitektur,
Reporting,
Betrugsprävention,
Kampagnensteuerung.
Lokal angepasst werden beispielsweise:
Sprache,
Mechanik,
Teilnahmeberechtigung,
Kaufkopplung,
Teilnahmebedingungen,
Datenschutz,
Gewinne,
Gewinnerkommunikation.
Was ist mit Kuwait, Bahrain und Oman?
Neben den drei derzeit ausführlich im HAPPY-Länderbereich behandelten Märkten VAE, Saudi-Arabien und Katar gehören auch Kuwait, Bahrain und Oman zum GCC. Eine regionale Kampagne kann deshalb durchaus alle sechs Golfstaaten umfassen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Länder über die Regelungen der VAE, Saudi-Arabiens oder Katars mit abgedeckt wären. Für jedes zusätzliche Land sollte ein eigener Country Check erfolgen. Insbesondere zu prüfen sind:
Genehmigungspflichten,
zuständige Behörden,
Mechanik,
Kaufkopplung,
Sprache,
Datenschutz,
Steuern,
Gewinnversand,
lokale Veranstalteranforderungen.
Sobald HAPPY für weitere Golfstaaten eigene Länder-Steckbriefe veröffentlicht, sollte dieser Regionalartikel entsprechend um direkte interne Links erweitert werden. Die komplette und laufend wachsende Länderübersicht findest du hier: https://www.happysolutions.de/blogbeitraege/gewinnspiele-nach-laendern/
Typische Fehler bei Gewinnspielen im Nahen Osten
Fehler 1: „Dubai funktioniert – also funktioniert der gesamte GCC“ Nein. Die VAE sind ein wichtiger regionaler Hub, aber kein regulatorischer Stellvertreter für alle Golfstaaten.
Fehler 2: Erst programmieren und danach die Genehmigungen prüfen Das kann teure Umbauten verursachen.
Fehler 3: Europäische Teilnahmebedingungen übersetzen Die Rechtslage wird durch Übersetzen nicht lokalisiert.
Fehler 4: Ausschließlich englische Kommunikation Englisch ist wichtig, Arabisch darf aber nicht automatisch weggelassen werden.
Fehler 5: Kaufkopplung überall gleich einsetzen Die Mechanik muss pro Markt bewertet werden.
Fehler 6: Kulturelle Prüfung erst beim Design durchführen Religion, Bildsprache, Gewinne und Tonalität können bereits die Mechanik beeinflussen.
Fehler 7: Fulfillment erst nach der Gewinnerermittlung organisieren Import, Zoll und lokale Beschaffung gehören in die Planungsphase.
Fehler 8: Eine globale Datenschutzerklärung für alle Märkte verwenden Die nationalen Datenschutzanforderungen müssen berücksichtigt werden.
So sollte eine GCC-Promotion aufgebaut werden
Ein sinnvoller Projektablauf sieht beispielsweise so aus:
Phase 1 – Länder definieren: VAE, Saudi-Arabien, Katar und gegebenenfalls Kuwait, Bahrain und Oman festlegen.
Phase 2 – Legal Screening: Mechanik, Genehmigung, Kaufkopplung, Gewinnstruktur und Datenschutz je Land prüfen.
Phase 3 – gemeinsame Kampagnenarchitektur: Definieren, welche Elemente zentral bleiben können.
Phase 5 – technische Umsetzung: Eine skalierbare Plattform mit Country Routing aufbauen.
Phase 6 – Lokalisierung: Arabisch, Englisch, Bildsprache und Kommunikationsmittel anpassen.
Phase 7 – QA und Freigabe: Jede Landesversion separat testen.
Phase 8 – Go-live und Monitoring: Teilnahmen, technische Performance, Fraud und Gewinnbudgets pro Markt überwachen.
Phase 9 – Gewinner und Fulfillment: Gewinner lokal korrekt benachrichtigen und Preise zuverlässig zustellen.
So unterstützt HAPPY bei Gewinnspielen im Nahen Osten
Internationale Promotions benötigen nicht für jedes Land eine andere Agentur. Entscheidend ist vielmehr ein zentraler Partner, der die Gesamtarchitektur beherrscht und lokale Anforderungen systematisch integriert. HAPPY Marketing Solutions unterstützt unter anderem bei:
Fazit: GCC gemeinsam planen – Länder getrennt freigeben
Der Nahe Osten bietet hervorragende Voraussetzungen für internationale Gewinnspiele. Besonders die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Katar verbinden Kaufkraft, digitale Zielgruppen und starke internationale Markenpräsenz.
Für die Kampagnenplanung ist jedoch entscheidend, zwischen regionaler Effizienz und nationaler Compliance zu unterscheiden. Eine gemeinsame Plattform, eine kreative Leitidee und ein zentrales Reporting sind sinnvoll. Mechanik, Genehmigungen, Teilnahmebedingungen, Datenschutz, Sprache und Fulfillment sollten dagegen länderspezifisch geprüft werden. Der wichtigste Grundsatz für internationale Marken lautet deshalb:
Regional konzipieren. Zentral steuern. Lokal prüfen. Länderspezifisch freigeben.
Du planst ein Gewinnspiel im Nahen Osten?
In den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Katar oder mehreren Golfstaaten? HAPPY Marketing Solutions unterstützt dich dabei, aus einer internationalen Kampagnenidee eine skalierbare und lokal funktionierende Promotion zu entwickeln. Wir koordinieren Strategie, Länderprüfung, Mechanik, Technik, Teilnahmebedingungen, Lokalisierung, Gewinnerermittlung und internationales Fulfillment.
Sprich mit Patrick und dem HAPPY-Team darüber, wie deine Kampagne im Nahen Osten zentral steuerbar bleibt und trotzdem die Besonderheiten jedes einzelnen Marktes berücksichtigt.
Sind Gewinnspiele im Nahen Osten erlaubt? Grundsätzlich können Marketing-Promotions in vielen Ländern des Nahen Ostens durchgeführt werden. Die konkrete Zulässigkeit hängt jedoch von Land und Mechanik ab. Insbesondere die Abgrenzung zu Glücksspiel und mögliche Genehmigungspflichten müssen geprüft werden.
Kann ich ein gemeinsames Gewinnspiel für alle GCC-Staaten veranstalten? Technisch ist eine gemeinsame Plattform möglich. Rechtlich sollten VAE, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman jedoch jeweils separat geprüft werden.
Benötigen Gewinnspiele im Nahen Osten eine Genehmigung? Das kann je nach Land und Mechanik der Fall sein. Deshalb sollte die Genehmigungsfrage bereits vor der technischen Entwicklung geklärt werden.
Kann ein Kauf Voraussetzung für die Teilnahme sein Das lässt sich nicht pauschal für die gesamte Region beantworten. Kaufkopplung und Zufallsmechanik müssen für jedes Land individuell bewertet werden.
Reichen englische Teilnahmebedingungen? Nicht automatisch. Englisch ist vor allem in den VAE und Katar weit verbreitet. Abhängig von Land, Zielgruppe und regulatorischen Vorgaben kann eine arabische Fassung erforderlich oder dringend empfehlenswert sein.
Können die gleichen Gewinne in allen Golfstaaten eingesetzt werden? Nicht unbedingt. Neben kultureller Eignung müssen Import-, Zoll-, Steuer- und Logistikfragen berücksichtigt werden. Eine lokale Gewinnbeschaffung kann sinnvoll sein.
Funktionieren Social-Media-Gewinnspiele im Nahen Osten? Ja, Social Media ist in der Region ein wichtiger Aktivierungskanal. Zusätzlich zu Plattformregeln müssen jedoch nationale Vorschriften zu Werbung, Datenschutz und Promotions berücksichtigt werden.
Welche Mechaniken eignen sich besonders? Je nach Land kommen beispielsweise QR-Code-Promotions, Produktcode-Gewinnspiele, Kassenbon-Uploads, digitale Registrierungen, Skill Contests, Gamification und Instant-Win-Mechaniken infrage. Die rechtliche Zulässigkeit muss jeweils separat geprüft werden.
Sollte eine GCC-Kampagne zentral oder lokal gesteuert werden? Optimal ist ein hybrides Modell: Strategie, Technologie, Reporting und Projektmanagement zentralisieren – Recht, Sprache, Mechanik und Fulfillment länderspezifisch lokalisieren.
Unterstützt HAPPY auch mehrere Länder des Nahen Ostens gleichzeitig? Ja. HAPPY konzipiert und steuert internationale Multicountry-Promotions und verbindet dabei eine gemeinsame technische und organisatorische Architektur mit länderspezifischen Prüfungen und Anpassungen.
Über den Autor
Patrick Grünberg bringt ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation mit. Als kreativer Kopf mit einem Auge für Trends und Technologien hat er zahlreiche erfolgreiche Kampagnen im B2B- und B2C-Marketing umgesetzt. Sein Schwerpunkt liegt auf innovativen Marketingstrategien, die Marken nachhaltig stärken und Zielgruppen begeistern.
Besonders begeistert ist Patrick von Themen wie Storytelling, Kundenbindung und dem Einsatz neuer Technologien wie KI oder Gamification im Gewinnspiel-Marketing. Seine Leidenschaft für klar verständliche und praxisnahe Inhalte spiegelt sich in jedem seiner Artikel wider. Dabei legt er großen Wert darauf, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Seine Artikel auf dem HAPPY-Blog sollen dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern dich auch motivieren, eigene, außergewöhnliche Wege im Marketing zu gehen.
Patrick Grünberg ist nach seinem Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements seit Oktober 2015 bei HAPPY und heute CEO der HAPPY Marketing Solutions AG. 2020 hat er mit seinem Vater und Lothar Mende die HAPPY Secure Promotions GmbH für Gewinnspiel-Absicherungen gegründet. Die HAPPY Group ist damit der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum, der als spezialisierter Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen und abgesicherte Promotions alles aus einer Hand anbietet.