Verfasst von Patrick Grünberg · ca. 17 Minuten Lesezeit
Gewinnspiele in den Niederlandenmit HAPPY

Die Niederlande sind für internationale Marken ein besonders attraktiver Promotion-Markt. Handel, FMCG, E-Commerce, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation, Mobilität und Konsumgüter bieten gute Möglichkeiten, Kunden zu aktivieren, Produktkäufe zu fördern und wertvolle First-Party-Daten aufzubauen.

Die geografische Nähe zu Deutschland, der Euro, die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und eine digital affine Bevölkerung erleichtern die Integration in europäische Kampagnen. Trotzdem darf ein Gewinnspiel in den Niederlanden nicht einfach als niederländische Sprachversion einer deutschen, belgischen oder internationalen Promotion behandelt werden.

Die wichtigste Besonderheit ist der niederländische „Gedragscode promotionele kansspelen“, der Verhaltenskodex für Werbegewinnspiele. Er legt unter anderem fest, wann eine Promotion ohne Genehmigung durchgeführt werden kann, welche Teilnahmeentgelte zulässig sind, wie hoch der Gewinnplan sein darf, wie viele Ziehungen möglich sind und welche Informationen in die Teilnahmebedingungen gehören.

Kurzzusammenfassung

Gewinnspiele in den Niederlanden können häufig ohne Genehmigung durchgeführt werden, wenn sie dem niederländischen Verhaltenskodex für Werbegewinnspiele entsprechen. Entscheidend sind der Gesamtwert der Gewinne, die Anzahl der Ziehungen, Kostenfreiheit, transparente Teilnahmebedingungen, faire Gewinnerermittlung, Datenschutz und eine frühzeitige Steuerprüfung.

Gewinnspiele in den Niederlanden können grundsätzlich ohne vorherige Genehmigung oder Anmeldung bei der niederländischen Glücksspielbehörde durchgeführt werden, wenn sie ausschließlich der Verkaufs- oder Imageförderung dienen und die Vorgaben des niederländischen Verhaltenskodex für Werbegewinnspiele eingehalten werden.

Besonders wichtig sind die Unterscheidung zwischen kleinen Werbegewinnspielen mit einem Gesamtgewinnwert von höchstens 4.500 Euro und größeren Promotions, die Begrenzung des gesamten Gewinnplans auf 100.000 Euro, die Beschränkung auf maximal 20 Ziehungen, transparente niederländische Teilnahmebedingungen, eine faire Gewinnerermittlung sowie die Trennung von Gewinnspielteilnahme und Newsletter-Einwilligung.

Kaufgebundene Aktionen können grundsätzlich möglich sein, wenn für die Gewinnchance kein zusätzlicher Spieleinsatz verlangt und das Aktionsprodukt nicht teurer verkauft wird als ohne Gewinnspiel. Auch Gewinnspielsteuer, Gewinnerkommunikation, Minderjährigenschutz, Datenschutz, Support und Fulfillment sollten für den niederländischen Markt separat geplant werden.

Wenn du eine Promotion nicht nur in den Niederlanden, sondern in mehreren Ländern planst, findest du den strategischen Gesamtüberblick im Leitartikel Patrick erklärt: Internationale Gewinnspiele – wie Marken globale Promotions sicher planen und lokal erfolgreich umsetzen.

WARUM DIE NIEDERLANDE BEI GEWINNSPIELEN EIN EIGENER MARKT SIND

Aus Sicht internationaler Marken wirken die Niederlande zunächst unkompliziert. Das Land gehört zur Europäischen Union, nutzt den Euro und unterliegt der DSGVO. Viele niederländische Kunden sind an digitale Teilnahmewege, mobile Landingpages, QR-Codes, Social-Media-Aktionen und Online-Shopping gewöhnt.

Rechtlich besitzen die Niederlande jedoch ein eigenes System für sogenannte „promotionele kansspelen“. Darunter werden Werbeaktionen verstanden, bei denen Teilnehmer Preise gewinnen können und die Gewinner zumindest teilweise durch Zufall bestimmt werden.

Ein solches Werbegewinnspiel darf ausschließlich der Bewerbung eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Organisation dienen. Es darf nicht als eigenständiges Glücksspielprodukt angeboten werden. Hält der Veranstalter die Vorgaben des Verhaltenskodex ein, ist grundsätzlich weder eine vorherige Anmeldung noch eine Genehmigung durch die Kansspelautoriteit erforderlich.

Für internationale Kampagnen bedeutet das: Die Niederlande können gut in einen europäischen Rollout integriert werden. Mechanik, Gewinnplan, Laufzeit, Teilnahmebedingungen und Steuerlogik müssen jedoch als eigene Länderversion behandelt werden.

DER RECHTLICHE RAHMEN: „PROMOTIONELE KANSSPELEN“

Die niederländische Kansspelautoriteit unterscheidet Werbegewinnspiele von klassischen Lotterien und anderen genehmigungspflichtigen Glücksspielen.

Damit eine Aktion als zulässiges Werbegewinnspiel behandelt werden kann, muss sie vor allem:

  • der Bewerbung eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Organisation dienen,
  • zeitlich begrenzt sein,
  • ohne zusätzliches Teilnahmeentgelt zugänglich sein,
  • transparent kommuniziert werden,
  • eine faire und unparteiische Gewinnerermittlung gewährleisten,
  • die festgelegten Gewinn- und Ziehungsgrenzen einhalten,
  • und die weiteren Anforderungen des Verhaltenskodex erfüllen.

Werden diese Bedingungen erfüllt, muss das Gewinnspiel nach den Informationen der Kansspelautoriteit nicht vorab gemeldet und es muss keine Genehmigung beantragt werden. Die Behörde kann jedoch später Informationen über die Gewinnerermittlung, die Ziehung und die tatsächlich ausgegebenen Gewinne verlangen.

Deshalb sollten Gewinnerdateien, Ziehungsprotokolle, Gewinnlisten und Bewertungsgrundlagen auch dann dokumentiert werden, wenn vor Kampagnenstart kein Genehmigungsverfahren stattfindet.

KLEINE UND GRÖSSERE WERBEGEWINNSPIELE UNTERSCHEIDEN

Der niederländische Verhaltenskodex unterscheidet zwischen kleinen Werbegewinnspielen und Aktionen mit einem größeren Gewinnplan.

Kleine Werbegewinnspiele bis 4.500 Euro

Ein „klein promotioneel kansspel“ liegt vor, wenn der gesamte wirtschaftliche Wert aller ausgelobten Preise höchstens 4.500 Euro beträgt.

Für solche kleineren Aktionen gelten einige Erleichterungen. Insbesondere greifen die allgemeine Beschränkung auf ein Werbegewinnspiel pro Jahr und beworbenem Produkt, Dienst oder Unternehmen, die Begrenzung auf 20 Ziehungen sowie die ausführlichen formalen Vorgaben für allgemeine Teilnahmebedingungen nicht vollständig.

Trotzdem sollten auch kleine Social-Media-Gewinnspiele, Händleraktionen oder Online-Verlosungen mit klaren Teilnahmebedingungen durchgeführt werden. Datenschutz, Kostenfreiheit, faire Gewinnerermittlung, Minderjährigenschutz und das Verbot irreführender Werbung gelten weiterhin.

GEWINNPLÄNE ÜBER 4.500 EURO

Übersteigt der Gesamtwert der Preise 4.500 Euro, gelten zusätzliche Anforderungen:

  • Pro beworbenem Produkt, beworbener Dienstleistung oder beworbener Organisation darf grundsätzlich höchstens einmal pro Jahr ein entsprechendes Werbegewinnspiel angeboten werden.
  • Die Aktion darf maximal 20 Ziehungen umfassen.
  • Der gesamte wirtschaftliche Wert aller Preise darf höchstens 100.000 Euro betragen.
  • Es müssen ausführliche und kostenlos zugängliche Teilnahmebedingungen bereitgestellt werden.

Bei Wochengewinnen, Tagespreisen, Sofortgewinnen und einem zusätzlichen Hauptgewinn müssen alle Preise zusammengerechnet werden. Entscheidend ist nicht nur der Wert des Hauptgewinns, sondern der vollständige niederländische Gewinnplan.

DARF EIN GEWINNSPIEL IN DEN NIEDERLANDEN AN EINEN KAUF GEKOPPELT WERDEN?

Kassenbon-Gewinnspiele, On-Pack-Codes, In-Pack-Codes und andere kaufgebundene Promotions können in den Niederlanden grundsätzlich möglich sein.

Entscheidend ist, dass für die Gewinnchance kein eigenständiger Spieleinsatz verlangt wird. Das beworbene Produkt oder die Dienstleistung darf durch die Gewinnspielteilnahme nicht teurer werden. Der Verhaltenskodex verlangt ausdrücklich, dass Produkte oder Dienstleistungen mit Gewinnspielzugang nicht zu einem höheren Preis angeboten werden als vergleichbare Produkte oder Dienstleistungen ohne diese Gewinnchance. Für die Praxis bedeutet das:

  • Der Produktpreis muss marktüblich bleiben.
  • Es darf keine zusätzliche Teilnahmegebühr geben.
  • Der Kauf darf nicht nur als Tarnung für den Erwerb eines Loses dienen.
  • Premium-SMS, kostenpflichtige Rufnummern und andere Zusatzkosten sollten vermieden werden.
  • Gewinner sollten keine Versand-, Bearbeitungs- oder Freischaltgebühren bezahlen müssen.
  • Die Verbindung zwischen beworbenem Produkt und Promotion muss klar erkennbar sein.

Damit bieten die Niederlande grundsätzlich gute Voraussetzungen für Kassenbon-Aktionen, Code-Gewinnspiele, POS-Promotions, Multibuy-Aktionen und Instant-Win-Mechaniken.

WELCHE TEILNAHME- UND KOMMUNIKATIONSKOSTEN SIND ERLAUBT?

Teilnehmer dürfen grundsätzlich nur mit den unmittelbar entstehenden Kommunikationskosten belastet werden. Diese dürfen laut Verhaltenskodex höchstens 0,45 Euro je Teilnahme betragen und müssen vor der Teilnahme klar angegeben werden.

In der Praxis empfiehlt sich ein vollständig kostenloser digitaler Teilnahmeweg. Eine mobile Landingpage, ein QR-Code, ein Kassenbon-Upload oder eine Code-Eingabe sind für Kunden meist einfacher und reduzieren rechtliche sowie kommunikative Risiken. Problematisch können insbesondere sein:

  • Premium-SMS,
  • Mehrwerttelefonnummern,
  • kostenpflichtige Apps ausschließlich zur Teilnahme,
  • versteckte Serviceentgelte,
  • verpflichtende Versandkosten,
  • Bearbeitungsgebühren für Gewinner,
  • oder ein Preisaufschlag auf das Aktionsprodukt.

GEWINNPLAN, ZIEHUNGEN UND GEWINNAUSSCHÜTTUNG

Der gesamte wirtschaftliche Wert des Gewinnplans darf bei einem regulären Werbegewinnspiel höchstens 100.000 Euro betragen. Vor der Teilnahme muss verständlich erklärt werden:

  • welche Preise vergeben werden,
  • wie viele Preise existieren,
  • welchen wirtschaftlichen Wert die Preise besitzen,
  • wie Gewinner bestimmt werden,
  • und wann die Ziehungen stattfinden.

Die Gewinner müssen unparteiisch ausgewählt werden. Auf Anfrage der Kansspelautoriteit muss der Veranstalter nachweisen können, wie die Gewinnerermittlung erfolgt ist. Ergebnisse einer Ziehung sollen spätestens innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Gewinnspiels bekannt gemacht werden. Sämtliche ordnungsgemäß gewonnenen Preise müssen tatsächlich vergeben werden.

Bei digitalen Ziehungen sollte deshalb dokumentiert werden:

  • welche Teilnehmerdatei verwendet wurde,
  • wie ungültige Teilnahmen ausgeschlossen wurden,
  • welches Zufallsverfahren eingesetzt wurde,
  • wann die Ziehung stattfand,
  • wer die Ziehung durchgeführt oder beaufsichtigt hat,
  • wie Ersatzgewinner bestimmt werden,
  • und wie nicht angenommene Gewinne behandelt werden.

Bei Instant-Win-Aktionen sollten Gewinnzeitpunkte, Codeverteilung und technische Zufallslogik ebenfalls revisionsfähig dokumentiert werden.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN FÜR DIE NIEDERLANDE

Für größere Werbegewinnspiele sind allgemeine Teilnahmebedingungen ausdrücklich vorgeschrieben. Sie müssen kostenlos erhältlich und für Teilnehmer einfach zugänglich sein.

Zu den verlangten Angaben gehören insbesondere:

  • Name und Anschrift des Veranstalters,
  • beworbenes Produkt, beworbene Dienstleistung oder Organisation,
  • Teilnahmezeitraum,
  • Teilnahmeweg,
  • mögliche Kommunikationskosten,
  • Anzahl, Beschreibung und Wert der Preise,
  • Verfahren der Gewinnerermittlung,
  • Anzahl und Termine der Ziehungen,
  • Bekanntgabe und Benachrichtigung der Gewinner,
  • Termin der Gewinnübergabe,
  • Regelungen für minderjährige Teilnehmer,
  • mögliche Gewinnspielsteuer,
  • Bezugsquelle der vollständigen Bedingungen,
  • Beschwerdeverfahren,
  • und der Hinweis auf die Durchführung nach dem niederländischen Verhaltenskodex.

Die Bedingungen dürfen während der laufenden Promotion nicht zum Nachteil der Teilnehmer geändert werden. Zusätzlich sollten internationale Veranstalter folgende Punkte eindeutig regeln:

  • Teilnahme nur für Personen mit Wohnsitz in den Niederlanden,
  • Mindestalter,
  • Ausschluss von Mitarbeitern, Agenturen und Handelspartnern,
  • Kauf- und Teilnahmezeitraum,
  • teilnehmende Händler und Produkte,
  • zulässige Anzahl von Teilnahmen,
  • Bon- oder Codeprüfung,
  • Vorgehen bei Manipulation und Mehrfachkonten,
  • Ersatzgewinner,
  • Verfügbarkeit und Austausch von Gewinnen,
  • Haftung bei technischen Störungen,
  • Datenschutz,
  • sowie Support und Kontaktmöglichkeiten.

KEINE IRREFÜHRENDEN GEWINNVERSPRECHEN

Die Werbung für ein niederländisches Gewinnspiel darf nicht irreführend, unvollständig oder geeignet sein, falsche Erwartungen zu erzeugen. Teilnehmer dürfen beispielsweise nicht den Eindruck erhalten, bereits sicher gewonnen zu haben, wenn tatsächlich nur eine Gewinnchance besteht. Auch die Aufforderung zu übermäßigen oder ständig wiederholten Teilnahmen soll vermieden werden.

Auf Aktionsverpackungen, POS-Materialien, Bannern und Social-Media-Posts sollten daher zumindest die wichtigsten Bedingungen unmittelbar sichtbar sein:

  • Veranstalter,
  • Teilnahmegebiet,
  • Teilnahmezeitraum,
  • Mindestalter,
  • gegebenenfalls Kaufvoraussetzung,
  • Art der Gewinnerermittlung,
  • und Verweis auf die vollständigen Bedingungen.

Wesentliche Einschränkungen dürfen nicht ausschließlich in schwer auffindbaren Teilnahmebedingungen versteckt werden.

MINDERJÄHRIGE TEILNEHMER BESONDERS SCHÜTZEN

Personen unter 18 Jahren gelten nach dem Verhaltenskodex als minderjährig. Bei an Minderjährige gerichteten oder auch für Minderjährige zugänglichen Promotions ist besondere Zurückhaltung erforderlich.

Die angebotenen Preise müssen für Minderjährige geeignet sein. Für die Teilnahme wird die Zustimmung eines Elternteils oder gesetzlichen Vertreters verlangt. Personenbezogene Daten Minderjähriger dürfen grundsätzlich nicht ohne überprüfbare Zustimmung eines Elternteils gesammelt werden.

In der Praxis ist eine Altersgrenze von 18 Jahren häufig die einfachere Lösung. Richtet sich eine Aktion bewusst an Familien oder Jugendliche, müssen Altersprüfung, Einwilligungsprozess, Datenerhebung und Gewinnerkommunikation entsprechend angepasst werden.

DATENSCHUTZ UND NEWSLETTER-EINWILLIGUNG

Da die Niederlande Mitglied der Europäischen Union sind, gilt die DSGVO. Teilnehmer müssen verständlich darüber informiert werden:

  • wer ihre Daten verarbeitet,
  • welche Daten erhoben werden,
  • zu welchem Zweck die Verarbeitung erfolgt,
  • auf welcher Rechtsgrundlage sie beruht,
  • welche Dienstleister beteiligt sind,
  • wie lange die Daten gespeichert werden,
  • ob Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeitet werden,
  • und welche Rechte die Teilnehmer besitzen.

Für die eigentliche Gewinnspielabwicklung werden häufig E-Mail-Adresse, Name, Wohnsitz, Altersbestätigung, Aktionscode oder Kaufnachweis benötigt. Eine vollständige Lieferadresse sollte möglichst erst bei Gewinnern abgefragt werden.

Besonders wichtig ist die Trennung zwischen Teilnahme und Werbung. Nach den Informationen der niederländischen Datenschutzbehörde und der ACM darf digitale Direktwerbung grundsätzlich nur mit vorheriger Einwilligung versendet werden. Diese darf nicht über vorangekreuzte Checkboxen, allgemeinen Teilnahmebedingungen oder Druck auf die Teilnehmer eingeholt werden.

Ein Newsletter-Opt-in sollte deshalb:

  • freiwillig sein,
  • eine eigene Checkbox besitzen,
  • nicht vorangekreuzt sein,
  • den Absender nennen,
  • die vorgesehenen Kommunikationskanäle erklären,
  • dokumentiert werden,
  • und jederzeit widerrufbar sein.

Die Zustimmung zu Teilnahmebedingungen ist keine Einwilligung in Newsletter, SMS-Werbung oder Partnerangebote.

NIEDERLÄNDISCHE SPRACHE UND LOKALISIERUNG

Für eine Promotion, die sich an niederländische Verbraucher richtet, sind niederländische Teilnahmebedingungen, Datenschutzinformationen und Kundenkommunikation dringend zu empfehlen.

Selbst wenn eine englische Version sprachlich verstanden werden kann, müssen Teilnahmeweg, Gewinnbedingungen und Einschränkungen für die angesprochene Zielgruppe einfach zugänglich und verständlich sein. Eine niederländische Version reduziert Rückfragen und das Risiko, dass wesentliche Bedingungen als unklar oder überraschend bewertet werden. Lokalisiert werden sollten insbesondere:

  • Landingpage,
  • Teilnahmebedingungen,
  • Datenschutzinformationen,
  • Consent-Texte,
  • Fehlermeldungen,
  • FAQ,
  • Supportantworten,
  • Gewinner-E-Mails,
  • POS-Materialien,
  • Datums- und Uhrzeitangaben,
  • Händlerbezeichnungen,
  • und Gewinnbeschreibungen.

Auch niederländische Kunden in Grenzregionen sollten nicht einfach über eine deutsche Kampagnenseite geführt werden, wenn dort andere Teilnahmebedingungen oder Gewinne gelten.

GEWINNSPIELSTEUER IN DEN NIEDERLANDEN

Steuerfragen sollten bereits bei der Entwicklung des Gewinnplans geprüft werden. Nach Angaben der niederländischen Steuerbehörde liegt der Gewinnspielsteuersatz seit dem 1. Januar 2026 bei 37,80 Prozent. Bei Gewinnen bis einschließlich 449 Euro fällt nach den allgemeinen Regeln normalerweise keine Gewinnspielsteuer an. Bei höheren Gewinnen kann die Steuer auf den gesamten Wert des Gewinns und nicht nur auf den über 449 Euro hinausgehenden Betrag anfallen. Wer die Steuer erklären und bezahlen muss, hängt unter anderem davon ab:

  • wo die Leitung des Veranstalters sitzt,
  • ob die Aktion als niederländisches oder ausländisches Gewinnspiel gilt,
  • ob ein Geld- oder Sachpreis vergeben wird,
  • und wie das Gewinnspiel konkret durchgeführt wird.

Bei einem niederländischen Veranstalter übernimmt häufig der Veranstalter die Anmeldung und Abführung. Bei ausländischen Gewinnspielen kann dagegen eine Erklärungspflicht des Gewinners entstehen. Die niederländische Steuerbehörde weist außerdem darauf hin, dass über das Internet durchgeführte Werbegewinnspiele steuerlich nicht automatisch wie lizenzpflichtige Online-Casinospiele behandelt werden.

Für internationale Marken sollte deshalb vorab geklärt werden:

  • Wer gilt steuerlich als Veranstalter?
  • Wird der Gewinn netto oder brutto ausgelobt?
  • Wer trägt eine mögliche Steuer?
  • Wie wird ein Sachgewinn bewertet?
  • Muss der Gewinn gegebenenfalls hochgerechnet werden?
  • Welche Informationen benötigt der Gewinner?
  • Wie wird die Steuer in Teilnahmebedingungen und Budget berücksichtigt?

GEEIGNETE GEWINNSPIELMECHANIKEN FÜR DIE NIEDERLANDE

Kassenbon-Gewinnspiele

Kassenbon-Aktionen eignen sich für FMCG, Handel und Shopper-Aktivierung. Der Kaufpreis darf wegen der Gewinnchance nicht erhöht werden. Aktionsprodukte, Händler, Kaufzeitraum, Bonanforderungen und Mehrfachteilnahmen müssen klar beschrieben werden.

Code-Gewinnspiele

On-Pack-, In-Pack- und Händlercodes ermöglichen eine eindeutige Teilnahmeberechtigung und guten Manipulationsschutz. Bei internationalen Verpackungen sollte der Code automatisch auf die richtige niederländische Länder- und Rechtsversion führen.

Instant-Win-Promotions

Sofortgewinne schaffen unmittelbares Feedback und fördern Wiederholungsteilnahmen. Gewinnzeitpunkte, Codes, Gewinnverteilung und Zufallslogik müssen fair und technisch dokumentierbar sein. Sämtliche Sofortgewinne sind in den Gesamtgewinnwert einzurechnen.

Kostenlose Online-Verlosungen

Online-Verlosungen eignen sich für Reichweite, Markenaktivierung und Leadgenerierung. Wichtig sind klare Bedingungen, datensparsame Formulare und eine getrennte Newsletter-Einwilligung.

Social-Media-Gewinnspiele

Instagram-, Facebook-, TikTok- oder LinkedIn-Aktionen können als kleine Werbegewinnspiele umgesetzt werden. Auch hier gelten niederländisches Recht, Datenschutz und Plattformregeln. „Liken und gewinnen“ bedeutet nicht, dass auf Teilnahmebedingungen und eine dokumentierte Ziehung verzichtet werden kann.

Quiz- und Kreativwettbewerbe

Bei Wissens-, Foto-, Video- oder Kreativwettbewerben sollten Bewertungskriterien und Juryverfahren vor Kampagnenstart festgelegt werden. Enthält die Gewinnerauswahl weiterhin relevante Zufallselemente, kann die Aktion dennoch unter den Verhaltenskodex fallen.

GEWINNE UND FULFILLMENT

Gewinne sollten nicht nur attraktiv, sondern in den Niederlanden tatsächlich verfügbar und nutzbar sein. Vor Kampagnenstart sollte geprüft werden:

  • Ist der Gewinn in den Niederlanden erhältlich?
  • Kann ein Gutschein dort eingelöst werden?
  • Ist eine niederländische Produktversion erforderlich?
  • Sind Bedienungsanleitungen und Garantien verfügbar?
  • Wer trägt Liefer-, Montage- oder Reisekosten?
  • Ist ein Reisegewinn ab Amsterdam, Rotterdam oder einem anderen niederländischen Ausgangspunkt nutzbar?
  • Wie werden beschädigte oder nicht verfügbare Gewinne ersetzt?
  • Wer übernimmt Gewinner-Support und Reklamationen?
  • Sind mögliche Steuern im Gewinnbudget berücksichtigt?

Bei internationalen Kampagnen kann ein zentraler Hauptgewinn sinnvoll sein. Ergänzende lokale Preise erhöhen jedoch häufig die Relevanz und vereinfachen das Fulfillment.

TYPISCHE FEHLER BEI GEWINNSPIELEN IN DEN NIEDERLANDEN

1. Der Verhaltenskodex wird nicht berücksichtigt
Die Aktion wird wie ein gewöhnliches deutsches Online-Gewinnspiel behandelt, ohne Gewinnwert, Ziehungsanzahl und Teilnahmebedingungen nach niederländischen Vorgaben zu prüfen.

2. Kleine und große Werbegewinnspiele werden verwechselt
Ein Gewinnplan überschreitet 4.500 Euro, obwohl die Kampagne organisatorisch wie ein kleines Social-Media-Gewinnspiel behandelt wird.

3. Der gesamte Gewinnwert wird falsch berechnet
Wochenpreise, Gutscheine und Sofortgewinne werden nicht zum Hauptgewinn addiert.

4. Zu viele Ziehungen werden vorgesehen
Eine tägliche Ziehung über mehrere Monate kann die Grenze von maximal 20 Ziehungen überschreiten.

5. Kaufpreise oder Teilnahmewege erzeugen zusätzliche Kosten
Ein Produkt wird wegen der Gewinnchance verteuert oder Teilnehmer müssen eine kostenpflichtige Nachricht versenden.

6. Teilnahmebedingungen sind nur auf Englisch oder Deutsch verfügbar
Die Aktion richtet sich an niederländische Verbraucher, zentrale Regeln sind aber nicht verständlich lokalisiert.

7. Die Ziehung ist nicht dokumentiert
Der Veranstalter kann später nicht nachweisen, wie Gewinner ausgewählt und ungültige Teilnahmen ausgeschlossen wurden.

8. Newsletter und Teilnahme werden gekoppelt
Teilnehmer müssen Werbung akzeptieren, um am Gewinnspiel teilzunehmen.

9. Gewinnspielsteuer wird erst nach der Ziehung geprüft
Der beworbene Gewinnwert stimmt nicht mit dem tatsächlich auszahlbaren oder übergebbaren Gewinn überein.

10. Gewinne funktionieren nur in anderen Ländern
Gutscheine sind in niederländischen Filialen nicht einlösbar oder Reisen beginnen ausschließlich in Deutschland.

CHECKLISTE: GEWINNSPIEL IN DEN NIEDERLANDEN PLANEN

Vor dem Start solltest du mindestens folgende Fragen beantworten:

  1. Dient die Aktion eindeutig der Bewerbung eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Organisation?
  2. Handelt es sich um eine Verlosung, einen Instant Win oder einen Leistungswettbewerb?
  3. Wie hoch ist der gesamte wirtschaftliche Wert aller niederländischen Preise?
  4. Liegt der Gewinnwert bei höchstens 4.500 Euro?
  5. Falls nicht: Bleibt der Gesamtgewinnwert unter 100.000 Euro?
  6. Wie viele Ziehungen sind vorgesehen?
  7. Bleibt die Kampagne innerhalb der Grenze von maximal 20 Ziehungen?
  8. Wird für die Teilnahme ein Kauf verlangt?
  9. Bleibt der Produktpreis unabhängig vom Gewinnspiel unverändert?
  10. Entstehen zusätzliche Teilnahme- oder Kommunikationskosten?
  11. Sind die Teilnahmebedingungen auf Niederländisch verfügbar?
  12. Sind Veranstalter, Laufzeit und Teilnahmegebiet eindeutig genannt?
  13. Sind Anzahl, Art und Wert aller Gewinne transparent?
  14. Ist die Gewinnerermittlung fair und dokumentierbar?
  15. Gibt es einen Prozess für Ersatzgewinner?
  16. Werden die Ergebnisse fristgerecht bekannt gegeben?
  17. Werden alle ausgelobten Gewinne tatsächlich vergeben?
  18. Sind Minderjährige ausgeschlossen oder ist ein geeigneter Elternprozess eingerichtet?
  19. Sind Datenschutzinformationen vollständig?
  20. Ist die Newsletter-Einwilligung freiwillig und getrennt?
  21. Wurde die niederländische Gewinnspielsteuer geprüft?
  22. Sind Gewinne in den Niederlanden verfügbar und einlösbar?
  23. Sind Support, Gewinnerkommunikation und Fulfillment organisiert?
  24. Werden Teilnahmen, Gewinne und Kosten für die Niederlande separat ausgewertet?
  25. Wurde die Länderprüfung vor dem Druck von Verpackungen und POS-Materialien abgeschlossen?

WEITERE LÄNDERBEITRÄGE FÜR INTERNATIONALE PROMOTIONS

Die Niederlande sollten bei internationalen Gewinnspielen als eigener Markt geplant werden. Für den Vergleich mit anderen europäischen Ländern findest du bei HAPPY weitere Länderhilfen.

Britische Inseln

DACH-Märkte

West- und Südeuropa

Mittel-, Südost- und Osteuropa

Wie du die unterschiedlichen Anforderungen dieser Länder in einer gemeinsamen Kampagnenarchitektur zusammenführst, erklärt der Leitartikel Internationale Gewinnspiele sicher planen und lokal erfolgreich umsetzen.

Was HAPPY bei Gewinnspielen in den Niederlanden übernimmt

HAPPY unterstützt Marken, Händler und Unternehmen sowohl bei eigenständigen Gewinnspielen in den Niederlanden als auch bei der Integration des Landes in europäische und internationale Rollouts. Je nach Projekt übernimmt HAPPY:

  • Kampagnen- und Mechanikentwicklung,
  • Länder- und Machbarkeitsprüfung,
  • Koordination einer lokalen Rechtsprüfung,
  • Entwicklung des niederländischen Gewinnplans,
  • Kontrolle der 4.500- und 100.000-Euro-Grenzen,
  • Planung der zulässigen Ziehungen,
  • Kassenbon-, Code- und Online-Promotions,
  • Instant-Win-Mechaniken,
  • niederländische Landingpages,
  • Teilnahmebedingungen und Datenschutzkoordination,
  • Consent- und Newsletter-Logik,
  • technische Umsetzung und Hosting,
  • Kassenbon- und Codeprüfung,
  • Manipulationsschutz,
  • Teilnehmer-Support,
  • Gewinnerermittlung und Dokumentation,
  • Gewinnbeschaffung und Fulfillment,
  • steuerliche Prozesskoordination,
  • Länderreporting,
  • und bei geeigneten Kampagnen die Absicherung großer Gewinnversprechen über HAPPY Secure Promotions.

Der Vorteil: Die Niederlande werden in eine zentral steuerbare internationale Kampagne integriert, während Gewinnplan, Recht, Sprache, Datenprozesse und Fulfillment lokal passend umgesetzt werden.

FAZIT: DIE NIEDERLANDE BIETEN EINEN KLAREN RAHMEN – WENN DER GEWINNPLAN STIMMT

Die Niederlande bieten gute Voraussetzungen für Verkaufsförderung, Shopper-Aktivierung, Leadgenerierung und internationale Gewinnspiele. Kassenbon-Aktionen, Code-Gewinnspiele, Online-Verlosungen, Instant Wins und Social-Media-Promotions können grundsätzlich umgesetzt werden.

Der niederländische Verhaltenskodex schafft einen vergleichsweise klaren Rahmen. Entscheidend sind jedoch die richtige Einordnung als Werbegewinnspiel, die Unterscheidung zwischen kleinen und größeren Aktionen, die Berechnung des vollständigen Gewinnplans, die Begrenzung der Ziehungen, klare Teilnahmebedingungen und eine faire, dokumentierte Gewinnerermittlung.

Hinzu kommen DSGVO-konforme Datenprozesse, getrennte Newsletter-Einwilligungen, niederländische Kommunikation, steuerliche Planung und ein lokal funktionierendes Fulfillment.

Patrick erklärt: „Die Niederlande lassen sich sehr gut in internationale Promotions integrieren. Aber der Markt funktioniert nicht nach dem Prinzip: deutsche Kampagne übersetzen und starten. Vor allem Gewinnwert, Ziehungsanzahl, Teilnahmebedingungen und Steuerlogik müssen von Anfang an niederländisch gedacht werden.“

DU PLANST EIN GEWINNSPIEL IN DEN NIEDERLANDEN?

Gewinnspiele in den Niederlanden mit HAPPY

Du möchtest eine Promotion in den Niederlanden starten oder eine bestehende europäische Kampagne um den niederländischen Markt erweitern? Dann sprich frühzeitig mit Patrick Grünberg und dem HAPPY-Team.

Patrick Grünberg
HAPPY Marketing Solutions AG
Telefon: +49 6103 2053 705
E-Mail: p.gruenberg@happysolutions.de

HAPPY prüft mit dir Mechanik, Gewinnplan, Länderlogik, Teilnahmeweg, Datenschutz, Technik, Steuerfragen und Fulfillment – damit dein Gewinnspiel in den Niederlanden nicht nur Aufmerksamkeit erzeugt, sondern auch zuverlässig funktioniert.

HÄUFIGE FRAGEN ZU GEWINNSPIELEN IN DEN NIEDERLANDEN

Benötigt man für ein Werbegewinnspiel in den Niederlanden eine Genehmigung?
In der Regel nicht, wenn die Aktion ausschließlich der Bewerbung eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Organisation dient und sämtliche Vorgaben des niederländischen Verhaltenskodex für Werbegewinnspiele eingehalten werden. Die Kansspelautoriteit kann allerdings nachträglich Unterlagen und Nachweise anfordern.

Darf ein niederländisches Gewinnspiel an einen Kauf gekoppelt werden?
Grundsätzlich kann eine Kaufkopplung möglich sein. Für die Gewinnchance darf jedoch kein zusätzlicher Spieleinsatz verlangt werden. Das Aktionsprodukt darf außerdem nicht teurer sein als ohne Gewinnspiel.

Wie hoch darf der Gewinnplan sein?
Bei einem regulären Werbegewinnspiel darf der Gesamtwert aller Preise höchstens 100.000 Euro betragen. Aktionen mit einem Gesamtgewinnwert von höchstens 4.500 Euro gelten als kleine Werbegewinnspiele und profitieren von bestimmten Erleichterungen.

Wie viele Ziehungen sind möglich?
Bei einem regulären Werbegewinnspiel sind grundsätzlich maximal 20 Ziehungen vorgesehen. Kleine Werbegewinnspiele bis zu einem Gesamtgewinnwert von 4.500 Euro sind von dieser Vorgabe ausgenommen.

Müssen niederländische Teilnahmebedingungen erstellt werden?
Für größere Werbegewinnspiele sind allgemeine Teilnahmebedingungen vorgeschrieben. Für niederländische Verbraucher sollten sie auf Niederländisch bereitgestellt werden. Auch bei kleinen Aktionen sind klare, verständliche Bedingungen dringend zu empfehlen.

Müssen Gewinner veröffentlicht werden?
Die Ergebnisse einer Ziehung müssen innerhalb der im Verhaltenskodex vorgesehenen Frist bekannt gemacht werden. Wie viele personenbezogene Angaben veröffentlicht werden, muss mit Datenschutz und Sicherheit der Gewinner abgestimmt werden.

Müssen Teilnehmer Gewinnspielsteuer bezahlen?
Das hängt von Gewinnwert, Veranstalter und Einordnung der Aktion ab. Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der niederländische Gewinnspielsteuersatz 37,80 Prozent. Gewinne bis einschließlich 449 Euro sind nach den allgemeinen Regeln normalerweise steuerfrei. Die konkrete Steuerpflicht sollte vor Kampagnenstart geprüft werden.

Dürfen Teilnehmer automatisch einen Newsletter erhalten?
Nein. Gewinnspielteilnahme und Einwilligung in elektronische Werbung müssen getrennt werden. Eine Newsletter-Einwilligung muss freiwillig, aktiv, informiert und nachweisbar erfolgen.

Welche Mechaniken eignen sich besonders gut?
Häufig geeignet sind Kassenbon-Gewinnspiele, Code-Promotions, kostenlose Online-Verlosungen, Instant-Win-Aktionen, Social-Media-Gewinnspiele sowie Quiz- und Kreativmechaniken. Gewinnwert, Kosten, Ziehungsanzahl und Gewinnerermittlung müssen zur jeweiligen Mechanik passen.

Aktualitätsstand: 15. Juli 2026

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick für Marketing- und Promotion-Verantwortliche und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Gerade bei kaufgebundenen Promotions, Gewinnplänen über 4.500 Euro, zahlreichen Sofortgewinnen, minderjährigen Zielgruppen, ausländischen Veranstaltern oder hochwertigen Sach- und Geldpreisen sollte die konkrete Kampagne vor dem Start lokal geprüft werden.

Patrick Grünberg, Vorstandsvorsitzender der HAPPY Marketing Solutions AG
Über den Autor

Patrick Grünberg bringt ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation mit. Als kreativer Kopf mit einem Auge für Trends und Technologien hat er zahlreiche erfolgreiche Kampagnen im B2B- und B2C-Marketing umgesetzt. Sein Schwerpunkt liegt auf innovativen Marketingstrategien, die Marken nachhaltig stärken und Zielgruppen begeistern.

Besonders begeistert ist Patrick von Themen wie Storytelling, Kundenbindung und dem Einsatz neuer Technologien wie KI oder Gamification im Gewinnspiel-Marketing. Seine Leidenschaft für klar verständliche und praxisnahe Inhalte spiegelt sich in jedem seiner Artikel wider. Dabei legt er großen Wert darauf, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Seine Artikel auf dem HAPPY-Blog sollen dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern dich auch motivieren, eigene, außergewöhnliche Wege im Marketing zu gehen.

Patrick Grünberg ist nach seinem Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements seit Oktober bei HAPPY und seit 5 Jahren Managing Consultant. 2020 hat er mit seinem Vater und Lothar Mende die HAPPY Secure Promotions GmbH für Gewinnspiel-Absicherungen gegründet. Die HAPPY Group ist damit der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum, der als spezialisierter Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen und abgesicherte Promotions alles aus einer Hand anbietet.

Anrufen: 06103 2053-705
Patrick Grünberg, Vorstandsvorsitzender der HAPPY Marketing Solutions AG
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