Verfasst von Patrick Grünberg · ca. 14 Minuten Lesezeit
Verkaufsförderung strategisch planen

Rabatt geben? Cashback anbieten? Eine Prämie ausloben? Ein Gewinnspiel starten? Mit einem Coupon arbeiten? Oder lieber die Sichtbarkeit am Point of Sale erhöhen? Wer eine Verkaufsförderungsaktion plant, landet erstaunlich schnell bei der Frage nach der Mechanik. Dabei kommt diese Entscheidung eigentlich erst später.

Denn eine Verkaufsförderungsmaßnahme ist niemals deshalb gut, weil sie gerade beliebt ist oder beim Wettbewerb funktioniert. Sie ist gut, wenn sie ein konkretes Problem im Kaufprozess löst. Genau deshalb lohnt es sich, Verkaufsförderung aus Sicht des Shoppers zu planen: WAS SOLL SICH IM VERHALTEN DES KÄUFERS VERÄNDERN?

Soll er ein Produkt erstmals ausprobieren? Mehr kaufen? Eine andere Packungsgröße wählen? Die Marke gegenüber einem Wettbewerber bevorzugen? Wiederkommen? Einen Bon hochladen? Seine Kontaktdaten hinterlassen? Oder überhaupt erst auf das Produkt aufmerksam werden?

Kurzzusammenfassung

Verkaufsförderung funktioniert am besten, wenn nicht die Mechanik, sondern das gewünschte Shopper-Verhalten am Anfang der Planung steht. Statt sofort zwischen Rabatt, Cashback, Coupon oder Gewinnspiel zu wählen, solltest du zunächst klären: • Welches Verhalten soll verändert werden? • Wo liegt die aktuelle Kaufbarriere? • Welcher Anreiz kann diese Barriere überwinden? • Soll der Kauf nachgewiesen werden? • Sollen zusätzlich Kundendaten entstehen? • Soll ein Wiederkauf ausgelöst werden? • Wie lässt sich der Erfolg messen? Erst danach wird die passende Mechanik ausgewählt. Für den direkten Vergleich verschiedener Verkaufsförderungsmaßnahmen hat HAPPY deshalb die neue zentrale Übersicht entwickelt: https://www.happysolutions.de/landingpage/verkaufsfoerderung/

Erst wenn diese Frage beantwortet ist, lässt sich beurteilen, welcher Kaufanreiz sinnvoll ist.

Wer sich zunächst einen Überblick über die unterschiedlichen Instrumente verschaffen möchte, findet auf der neuen HAPPY-Seite einen ausführlichen Vergleich: Verkaufsförderung: Welche Maßnahme bringt was? Dort vergleichen wir unterschiedliche Maßnahmen von Preisaktion und Coupon über Cashback und Sampling bis hin zu Gewinnspielen und weiteren Promotion-Mechaniken.

Dieser Beitrag geht bewusst einen Schritt davor: Wie kommst du vom geschäftlichen Ziel zur richtigen Aktivierungsstrategie?

VERKAUFSFÖRDERUNG BEGINNT NICHT MIT RABATT, COUPON ODER GEWINNSPIEL

Viele Kampagnenbriefings beginnen ungefähr so: „Wir möchten ein Gewinnspiel machen.“ Oder: „Wir brauchen eine Cashback-Aktion.“ Oder: „Der Handel möchte gerne eine Promotion.“ Die entscheidende Frage lautet jedoch: Warum?

Eine gute Agentur sollte nicht einfach die gewünschte Mechanik produzieren, sondern zunächst verstehen, welches Verhalten verändert werden soll. Denn dieselbe Mechanik kann für zwei Unternehmen vollkommen unterschiedlich funktionieren. Ein Gewinnspiel kann beispielsweise eingesetzt werden, um:

  • Erstkäufe auszulösen,
  • Mehrfachkäufe zu fördern,
  • den Warenkorb zu erhöhen,
  • Leads zu generieren,
  • einen Produktlaunch zu unterstützen,
  • Besucher an einen POS oder Messestand zu bringen,
  • Kunden zu reaktivieren,
  • eine Handelsaktion emotional aufzuladen oder
  • eine Marke stärker vom Preiswettbewerb abzugrenzen.

Der Mechanismus ist also nur das Werkzeug. Das Ziel bestimmt, welches Werkzeug benötigt wird. Einen umfassenden Überblick darüber, wie Shopper-Marketing Kaufentscheidungen entlang unterschiedlicher Touchpoints beeinflusst, findest du hier: https://www.happysolutions.de/shopper-marketing/patrick-erklaert-shopper-marketing-wie-marken-kaufentscheidungen-gezielt-beeinflussen/

SCHRITT 1: DEFINIERE ZUERST DIE GEWÜNSCHTE VERHALTENSÄNDERUNG

Statt mit „Welche Promotion machen wir?“ zu beginnen, solltest du zunächst einen Satz vervollständigen: Nach der Aktion soll der Shopper beispielsweise häufiger als vorher …

… unser Produkt kaufen. Dann geht es um Absatzsteigerung.

… unser Produkt erstmals testen. Dann geht es um Probierkäufe und Neukundengewinnung.

… zwei oder drei Produkte statt eines kaufen. Dann steht der Mehrfachkauf im Mittelpunkt.

… die größere Packung wählen. Dann geht es um Warenkorb und Bonwert.

… erneut kaufen. Dann brauchst du einen Wiederkaufsimpuls.

… seine Kaufentscheidung digital verlängern. Dann können QR-Code, Kassenbon-Upload, Registrierung, Gamification oder CRM-Anbindung relevant werden.

Diese scheinbar einfache Festlegung verändert die gesamte Kampagnenplanung. Denn Verkaufsförderung wird dadurch nicht mehr zu einer Ansammlung kreativer Ideen, sondern zu einem steuerbaren Marketinginstrument.

SCHRITT 2: ANALYSIERE, WO DER KAUFPROZESS INS STOCKEN GERÄT

Ein Shopper kann ein Produkt aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht kaufen.

  • Vielleicht kennt er es nicht.
  • Vielleicht sieht er es nicht.
  • Vielleicht versteht er den Vorteil nicht.
  • Vielleicht ist ihm der Preis zu hoch.
  • Vielleicht kennt er die Marke, sieht aber keinen Grund, gerade heute zuzugreifen.
  • Vielleicht kauft er bereits, aber nur einmal.
  • Vielleicht entscheidet er sich im Regal regelmäßig für einen Wettbewerber.

Diese Situationen benötigen unterschiedliche Antworten.

Problem: Das Produkt wird nicht wahrgenommen

Dann ist möglicherweise nicht der Kaufanreiz das Hauptproblem, sondern die Sichtbarkeit. Hier können beispielsweise Handelsaktivierung, Zweitplatzierung, Displays oder kommunikative POS-Maßnahmen helfen. Genau hier überschneiden sich Shopper Marketing und Trade Marketing. Wie beide Disziplinen zusammenspielen, zeigen wir ausführlich in: Trade Marketing und Shopper Marketing verzahnen: So wird aus Handelsunterstützung echter Abverkauf.

Problem: Das Produkt wird gesehen, aber nicht gekauft

Jetzt braucht der Shopper möglicherweise einen zusätzlichen Grund für die Entscheidung. Dieser Grund kann beispielsweise sein:

  • ein Preisvorteil,
  • eine Gewinnchance,
  • eine garantierte Prämie,
  • Cashback,
  • eine Produktprobe,
  • eine Zugabe,
  • ein Mengenanreiz oder
  • ein exklusiver Vorteil.

Welche Maßnahmen grundsätzlich zur Auswahl stehen, zeigt unser neuer Ratgeber: https://www.happysolutions.de/landingpage/verkaufsfoerderung/

Problem: Das Produkt wird gekauft – aber zu selten

Dann reicht ein einmaliger Kaufanreiz häufig nicht. Die Mechanik sollte jetzt auf Wiederholung ausgelegt werden. Zum Beispiel:

Kaufe drei Aktionsprodukte und erhalte … Oder: Sammle über mehrere Einkäufe hinweg Punkte oder Aktionscodes. Oder: Nimm mit jedem neuen Kauf erneut teil.

Damit verschiebt sich Verkaufsförderung vom einmaligen Impuls hin zur Verhaltenssteuerung.

SCHRITT 3: ENTSCHEIDE, WIE STARK DER KAUFANREIZ SEIN MUSS

Nicht jede Promotion braucht einen maximalen Incentive. Die Stärke des Anreizes sollte zum Produkt, zur Kaufbarriere und zum wirtschaftlichen Wert der gewünschten Handlung passen. Ein Shopper benötigt für den Kauf eines alltäglichen FMCG-Produkts möglicherweise nur einen kleinen zusätzlichen Impuls. Bei einem erklärungsbedürftigen oder höherpreisigen Produkt kann dagegen ein stärkerer Mehrwert erforderlich sein. Grundsätzlich lassen sich drei Arten von Anreizen unterscheiden.

Garantierter Vorteil

Der Shopper weiß vor dem Kauf, welchen Vorteil er erhält.

Typische Beispiele:

  • Rabatt,
  • Cashback,
  • Coupon,
  • Zugabe,
  • Prämie.

Das reduziert Unsicherheit. Der Vorteil ist unmittelbar verständlich. Besonders interessant sind Prämienaktionen, wenn eine Marke Kaufanreize schaffen möchte, ohne ausschließlich über den Preis zu arbeiten. Mehr dazu: Prämienaktion statt Preisnachlass: So wird aus dem Kauf ein zusätzlicher Kaufanreiz

Chance auf einen überproportional großen Vorteil

Hier erhält nicht jeder Teilnehmer einen materiellen Gegenwert. Stattdessen entsteht Attraktivität durch die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Das klassische Instrument dafür ist das Gewinnspiel.

Der Vorteil: Eine hohe kommunikative Attraktivität muss nicht bedeuten, dass jeder Käufer einen entsprechend hohen Incentive erhält. Wie Gewinnspiele gezielt in der Verkaufsförderung eingesetzt werden können, behandeln wir ausführlicher hier: https://www.happysolutions.de/shopper-marketing/verkaufsfoerderung-mit-gewinnspielen-so-bringst-du-deine-produkte-ins-einkaufsregal-und-in-die-koepfe-der-kundinnen/

Erlebnis und Interaktion

Manchmal liegt der Mehrwert weniger im finanziellen Vorteil als in der Aktivierung selbst. Gamification, Sofortgewinnmechaniken, digitale Spiele oder interaktive Promotions können Aufmerksamkeit und Kaufanreiz miteinander verbinden. Das ist besonders interessant, wenn die Aktion neben Absatz auch Markenerlebnis und Daten generieren soll.

SCHRITT 4: ENTSCHEIDE, OB DER KAUF NACHGEWIESEN WERDEN SOLL

Das ist eine strategisch wichtige Entscheidung. Denn zwischen einer Promotion, die Aufmerksamkeit erzeugt, und einer Promotion, die tatsächliche Käufe messen kann, besteht ein erheblicher Unterschied. Eine typische Möglichkeit ist der Kassenbon als Teilnahmenachweis. Der Shopper kauft das Aktionsprodukt, fotografiert seinen Bon und lädt diesen über die Aktionsseite hoch. Damit lassen sich beispielsweise folgende Informationen überprüfen:

  • Wurde tatsächlich gekauft?
  • Wurde das richtige Produkt gekauft?
  • Wann wurde gekauft?
  • Bei welchem Händler wurde gekauft?
  • Wie viele Aktionsprodukte wurden gekauft?

Kassenbon-Promotions verbinden dadurch POS und digitale Aktivierung. Mehr dazu: Kassenbon-Gewinnspiele: Ideen, Strategien und Erfolgsfaktoren

Bei größeren Mengen kann die Prüfung automatisiert werden. Mehr zur technischen Seite: OCR-Kassenbonprüfung für Gewinnspiele und Cashback. Damit wird Verkaufsförderung zunehmend datenbasiert.

SCHRITT 5: ENTSCHEIDE, OB DU NUR ABVERKAUF ODER ZUSÄTZLICH DATEN GEWINNEN MÖCHTEST

Eine moderne Promotion kann deutlich mehr leisten als kurzfristigen Absatz. Sie kann aus einem anonymen Käufer einen identifizierbaren Kontakt machen. Der klassische Einkauf im Supermarkt ist für viele Marken weitgehend anonym. Das Unternehmen weiß zwar, wie viele Produkte verkauft wurden, aber nicht unbedingt:

  • wer gekauft hat,
  • warum gekauft wurde,
  • über welchen Händler gekauft wurde,
  • wie häufig gekauft wurde,
  • ob der Käufer erneut angesprochen werden darf.

Eine digitale Promotion kann diesen Kaufmoment verlängern. Beispielsweise: Produkt kaufen → QR-Code scannen → Bon hochladen → registrieren → teilnehmen.

Je nach Kampagnenkonzept können dadurch – selbstverständlich unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Anforderungen – wertvolle First-Party-Daten entstehen. Damit wird Verkaufsförderung Teil einer größeren CRM- und Digitalstrategie. Wie aus klassischen Promotions digitale Kundenbeziehungen entstehen können, erklären wir hier: https://www.happysolutions.de/gewinnspiel-marketing/digitale-transformation-mit-gewinnspielen-wie-aus-anonymen-kontakten-messbare-kundenbeziehungen-werden/

SCHRITT 6: DENKE ÜBER DEN EINZELNEN KAUF HINAUS

Eine schwache Promotion fragt: Wie bringen wir jemanden dazu, heute unser Produkt zu kaufen? Eine strategische Promotion fragt: Was soll nach diesem Kauf passieren? Vielleicht möchtest du:

  • einen zweiten Kauf auslösen,
  • einen Newsletterkontakt gewinnen,
  • einen Kunden in ein Loyalty-System überführen,
  • eine Produktbewertung erhalten,
  • eine Markeninteraktion auslösen,
  • weitere Produkte der Marke vorstellen,
  • eine längerfristige Kundenbeziehung aufbauen.

Damit bekommt die Promotion einen zweiten Lebenszyklus.

Beispiel: Ein Shopper kauft ein Aktionsprodukt. Er lädt den Kassenbon hoch. Danach nimmt er an einem Gewinnspiel teil. Nach erfolgreicher Teilnahme bekommt er eine Bestätigung. Später erhält er – sofern die erforderliche Einwilligung vorliegt – einen Reminder: „Mit jedem weiteren Kauf kannst du erneut teilnehmen.“Aus einem einzelnen Kauf kann so eine wiederholte Aktivierung entstehen.

SCHRITT 7: BERÜCKSICHTIGE DEN HANDEL VON ANFANG AN

Viele Consumer-Promotions scheitern nicht an der Mechanik, sondern an der fehlenden Sichtbarkeit. Eine brillante Gewinnspielidee bringt wenig, wenn sie im Markt niemand wahrnimmt. Deshalb gehören Shopper Marketing und Handelsaktivierung zusammen. Eine starke Aktion muss auch aus Sicht des Handelspartners funktionieren. Der Händler fragt beispielsweise:

  • Steigert die Aktion meinen Abverkauf?
  • Erhöht sie die Frequenz?
  • Verbessert sie den Warenkorb?
  • Ist sie leicht am POS umzusetzen?
  • Benötige ich zusätzliches Personal?
  • Gibt es Zweitplatzierungen?
  • Unterstützt die Marke die Kommunikation?
  • Wie lange läuft die Aktion?
  • Wie wird der Erfolg nachgewiesen?

Daraus folgt eine wichtige Regel: Die beste Shopper-Promotion ist nicht nur attraktiv für den Käufer. Sie muss auch für den Handel einen plausiblen Business Case besitzen. Mehr dazu findest du in unserem Themenbereich Trade-Promotions & Händleraktivierung: https://www.happysolutions.de/blogbeitraege/trade-promotions-haendleraktivierung/

SCHRITT 8: VERMEIDE DEN AUTOMATISCHEN GRIFF ZUM RABATT

Rabatt ist einfach. Der Shopper versteht sofort: Vorher 3,99 Euro. Jetzt 2,99 Euro. Doch gerade diese Einfachheit kann strategisch problematisch sein. Denn der zusätzliche Absatz wird unmittelbar über den Preis finanziert. Außerdem kann sich ein reduzierter Preis im Gedächtnis des Käufers als neuer Referenzwert verankern.

Promotions mit Zusatznutzen versuchen deshalb, Kaufattraktivität zu schaffen, ohne ausschließlich den Produktpreis zu reduzieren. Beispiele sind:

  • Gewinnspiele,
  • Cashback,
  • Prämien,
  • Zugaben,
  • Sammelmechaniken,
  • Sofortgewinne.

Welche Vor- und Nachteile diese und weitere Maßnahmen haben, haben wir bewusst nicht noch einmal in diesem Artikel aufgelistet. Genau dafür gibt es den neuen großen HAPPY-Vergleich: Verkaufsförderung: Welche Maßnahme bringt was? Dort findest du 14 Verkaufsförderungsmaßnahmen mit Beispielen, Einsatzmöglichkeiten, Vor- und Nachteilen sowie einer Entscheidungsmatrix.

SCHRITT 9: BEWERTE NICHT NUR DEN ABSATZ

Natürlich soll Verkaufsförderung verkaufen. Aber die reine Stückzahl beantwortet nicht jede Frage. Abhängig von der Kampagne können unter anderem relevant sein:

  • Absatz-Uplift,
  • Umsatz-Uplift,
  • Teilnahmequote,
  • Conversion Rate,
  • durchschnittlicher Warenkorb,
  • Anzahl gekaufter Aktionsprodukte,
  • Wiederteilnahmequote,
  • Redemption Rate,
  • Kosten pro Teilnehmer,
  • Kosten pro Neukunde,
  • Anzahl qualifizierter Leads,
  • Opt-in-Rate,
  • Händleraktivierung,
  • regionale Unterschiede.

Schon bei der Planung sollte deshalb feststehen: Welche Kennzahl entscheidet darüber, ob die Aktion erfolgreich war? Sonst passiert nach Kampagnenende etwas Typisches: Es gibt viele Zahlen – aber keine eindeutige Antwort.

SCHRITT 10: PLANE DIE UMSETZUNG RÜCKWÄRTS VOM SHOPPER

Eine Promotion besteht nicht nur aus Idee und Incentive. Aus Sicht des Shoppers sollte der Ablauf möglichst einfach sein. Zum Beispiel: Produkt sehen → Vorteil verstehen → Produkt kaufen → QR-Code scannen → Bon hochladen → Teilnehmen → Bestätigung erhalten → Gewinn oder Prämie erhalten

Jede zusätzliche Stufe kann Reibung erzeugen. Deshalb sollten bereits vor Kampagnenstart unter anderem geklärt werden:

  • Teilnahmeprozess,
  • Landingpage,
  • mobile Nutzung,
  • Bon- oder Codeprüfung,
  • Datenschutz,
  • Teilnahmebedingungen,
  • Gewinnerermittlung,
  • E-Mail-Kommunikation,
  • Fulfillment,
  • Support,
  • Reporting,
  • Missbrauchsschutz.

Genau hier unterscheidet sich eine einzelne kreative Promotion-Idee von einer professionell umgesetzten Verkaufsförderungskampagne.

SHOPPER MARKETING UND VERKAUFSFÖRDERUNG GEHÖREN ZUSAMMEN – SIND ABER NICHT DASSELBE

Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. Für die Planung hilft eine einfache Unterscheidung:

Shopper Marketing fragt: Wie verhält sich der Käufer entlang seiner Kaufentscheidung?

Verkaufsförderung fragt: Welcher zeitlich begrenzte zusätzliche Impuls kann dieses Verhalten verändern?

Damit liefert Shopper Marketing das Verständnis für die Kaufsituation. Verkaufsförderung liefert einen möglichen Aktivierungshebel. Genau deshalb betrachten wir bei HAPPY beides gemeinsam. Unsere Kategorie Shopper-Marketing & Verkaufsförderung findest du hier: https://www.happysolutions.de/blogbeitraege/shopper-marketing/

WANN IST EIN GEWINNSPIEL DIE RICHTIGE VERKAUFSFÖRDERUNG?

HAPPY ist der Spezialist für Gewinnspiele und Promotions. Trotzdem lautet die richtige Antwort nicht automatisch: „Mach ein Gewinnspiel.“ Ein Gewinnspiel ist besonders interessant, wenn mehrere Ziele miteinander verbunden werden sollen. Zum Beispiel:

Kaufimpuls + Markenaktivierung

oder Abverkauf + Leadgenerierung

oder Mehrfachkauf + Gamification

oder POS-Aktivierung + digitale Verlängerung

oder Produktlaunch + Datengenerierung.

Wenn dagegen ausschließlich ein kurzfristiger Preisvorteil kommuniziert werden soll, können Rabatt oder Coupon einfacher sein. Wenn jeder Käufer garantiert einen Gegenwert erhalten soll, können Cashback oder Prämie geeigneter sein. Wenn Probieren die wichtigste Hürde ist, kann Sampling die bessere Wahl darstellen. Genau deshalb sollte die Mechanik am Ende eines Entscheidungsprozesses stehen – nicht am Anfang.

VON DER VERKAUFSFÖRDERUNGSMASSNAHME ZUR PROMOTION-ARCHITEKTUR

In der Praxis besteht eine starke Aktion häufig nicht aus nur einem Instrument. Sie kombiniert mehrere Bausteine. Zum Beispiel:

Zweitplatzierung + QR-Code + Kauf + Kassenbon-Upload + Sofortgewinn + Hauptverlosung + CRM-Opt-in

Oder: Produktlaunch + Sampling + Kaufanreiz + Cashback + Wiederkaufsimpuls

Oder: Aktionsdisplay + Multibuy + Gewinnspiel + digitale Aktivierung

Dadurch entsteht eine Promotion-Architektur. Jeder Baustein übernimmt eine bestimmte Aufgabe:

Sichtbarkeit → Interesse → Kauf → Teilnahme → Daten → Wiederkauf.

Diese Denkweise ist für modernes Shopper Marketing entscheidend. Denn Kaufentscheidungen entstehen heute nicht mehr ausschließlich vor dem Regal. Sie können am Smartphone beginnen, am POS weitergehen und nach dem Kauf digital fortgesetzt werden.

NEUE HAPPY-ÜBERSICHT: 14 VERKAUFSFÖRDERUNGSMASSNAHMEN VERGLEICHEN

Genau deshalb haben wir unsere neue zentrale Landingpage zur Verkaufsförderung aufgebaut. Sie beantwortet nicht nur die Frage: „Was ist Verkaufsförderung?“ Sondern vor allem: „Welche Maßnahme bringt was?“

Verglichen werden unterschiedliche Instrumente anhand ihrer Einsatzmöglichkeiten und Ziele. Wenn du also gerade zwischen Rabatt, Coupon, Cashback, Prämie, Sampling, Gewinnspiel oder einer anderen Promotion-Mechanik entscheidest, starte hier: Verkaufsförderung: Welche Maßnahme bringt was? Die Übersicht hilft dir dabei, die Auswahl nicht aus dem Bauch heraus zu treffen, sondern ausgehend von Ziel, Zielgruppe und gewünschtem Shopper-Verhalten.

FAZIT: ERST DAS VERHALTEN DEFINIEREN, DANN DIE VERKAUFSFÖRDERUNG AUSWÄHLEN

Gute Verkaufsförderung beginnt nicht mit: „Was könnten wir machen?“ Sondern mit: „Was soll der Shopper anders machen als heute?“ Wenn diese Frage beantwortet ist, wird die Auswahl deutlich einfacher. Dann kannst du systematisch entscheiden:

Ziel → Shopper-Verhalten → Kaufbarriere → Incentive → Mechanik → Touchpoint → Technik → Kommunikation → KPIs

Und erst dann lautet die Frage: Rabatt, Cashback, Coupon, Prämie, Sampling, Gewinnspiel – oder eine Kombination daraus? Genau diese Logik macht aus einer kurzfristigen Verkaufsaktion eine strategisch geplante Shopper-Aktivierung.

DU PLANST EINE VERKAUFSFÖRDERUNGSAKTION?

Verkaufsförderung strategisch planen mit HAPPY

Du möchtest den Absatz eines Produkts steigern, Mehrfachkäufe fördern, einen Produktlaunch unterstützen, Shopper am POS aktivieren oder Käufer digital weiterführen? Dann lass uns nicht mit einer fertigen Mechanik beginnen. Beginnen wir mit deinem Ziel.

HAPPY Marketing Solutions entwickelt und realisiert Verkaufsförderungsaktionen, Gewinnspiele, Cashback- und Prämienaktionen sowie digitale Shopper-Promotions – von der strategischen Mechanik über Landingpage und technische Umsetzung bis zu Teilnehmermanagement, Gewinnabwicklung, Fulfillment und Reporting.

Dein Ansprechpartner
Patrick Grünberg
Managing Consultant
HAPPY Marketing Solutions AG

Telefon: +49 6103 2053 705
E-Mail: p.gruenberg@happysolutions.de

Du möchtest dein Vorhaben direkt besprechen? Dann einen Beratungstermin mit Patrick buchen. Wähle bequem einen freien Termin im HAPPY-Online-Terminplaner. Die Erstberatung ist unverbindlich und kostenlos.

Mehr über unsere Leistungen im Shopper Marketing: https://www.happysolutions.de/landingpage/shopper-marketing-agentur/. Und wenn du zunächst unterschiedliche Verkaufsförderungsmaßnahmen vergleichen möchtest: https://www.happysolutions.de/landingpage/verkaufsfoerderung/

HÄUFIGE FRAGEN ZUR STRATEGISCHEN VERKAUFSFÖRDERUNG

Was ist der erste Schritt bei der Planung einer Verkaufsförderungsaktion?
Der erste Schritt sollte nicht die Auswahl einer Mechanik sein, sondern die Definition des gewünschten Shopper-Verhaltens. Erst danach lässt sich beurteilen, ob beispielsweise Rabatt, Cashback, Prämie, Coupon oder Gewinnspiel sinnvoll ist.

Was ist der Unterschied zwischen Shopper Marketing und Verkaufsförderung?
Shopper Marketing beschäftigt sich umfassend mit der Kaufentscheidung und den relevanten Touchpoints des Shoppers. Verkaufsförderung nutzt zeitlich begrenzte Anreize, um dieses Verhalten konkret zu beeinflussen.

Muss Verkaufsförderung immer einen Rabatt enthalten?
Nein. Kaufanreize können beispielsweise auch über Cashback, Gewinnspiele, Prämien, Zugaben, Sampling, Sammelmechaniken oder Sofortgewinne erzeugt werden.

Wann eignet sich ein Gewinnspiel für die Verkaufsförderung?
Ein Gewinnspiel ist besonders interessant, wenn neben dem Kaufimpuls weitere Ziele wie Markeninteraktion, Leadgenerierung, Mehrfachkauf, digitale Aktivierung oder Kundenbindung verfolgt werden.

Wie kann eine Verkaufsförderungsaktion messbar gemacht werden?
Abhängig von der Mechanik können beispielsweise Absatz-Uplift, Teilnahmequote, Redemption Rate, Bonwert, Anzahl gekaufter Produkte, Leads, Opt-ins oder Wiederteilnahmen gemessen werden.

Welche Verkaufsförderungsmaßnahme ist die beste?
Eine generell beste Maßnahme gibt es nicht. Entscheidend sind Marketingziel, Zielgruppe, Produkt, Vertriebssituation, Kaufbarriere, Budget und gewünschtes Verhalten. Einen Vergleich verschiedener Instrumente findest du unter: https://www.happysolutions.de/landingpage/verkaufsfoerderung/

Kann man verschiedene Verkaufsförderungsmaßnahmen kombinieren?
Ja. Gerade moderne Shopper-Promotions kombinieren häufig mehrere Elemente, beispielsweise POS-Kommunikation, Kaufnachweis, Gewinnspiel, Sofortgewinn, Cashback oder CRM-Aktivierung.

Wie früh sollte eine Verkaufsförderungsaktion geplant werdenDas hängt von der Komplexität ab. Mechanik, technische Umsetzung, Teilnahmebedingungen, POS-Materialien, Abstimmungen mit Handelspartnern, Fulfillment und gegebenenfalls internationale Anforderungen benötigen ausreichend Vorlauf. Je komplexer die Aktion, desto früher sollte die Planung beginnen.

Patrick Grünberg, Vorstandsvorsitzender der HAPPY Marketing Solutions AG
Über den Autor

Patrick Grünberg bringt ein Jahrzehnt Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation mit. Als kreativer Kopf mit einem Auge für Trends und Technologien hat er zahlreiche erfolgreiche Kampagnen im B2B- und B2C-Marketing umgesetzt. Sein Schwerpunkt liegt auf innovativen Marketingstrategien, die Marken nachhaltig stärken und Zielgruppen begeistern.

Besonders begeistert ist Patrick von Themen wie Storytelling, Kundenbindung und dem Einsatz neuer Technologien wie KI oder Gamification im Gewinnspiel-Marketing. Seine Leidenschaft für klar verständliche und praxisnahe Inhalte spiegelt sich in jedem seiner Artikel wider. Dabei legt er großen Wert darauf, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Seine Artikel auf dem HAPPY-Blog sollen dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern dich auch motivieren, eigene, außergewöhnliche Wege im Marketing zu gehen.

Patrick Grünberg ist nach seinem Studium des Medien- und Kommunikationsmanagements seit Oktober bei HAPPY und seit 5 Jahren Managing Consultant. 2020 hat er mit seinem Vater und Lothar Mende die HAPPY Secure Promotions GmbH für Gewinnspiel-Absicherungen gegründet. Die HAPPY Group ist damit der einzige Anbieter im deutschsprachigen Raum, der als spezialisierter Full-Service-Dienstleister für Gewinnspiel-Lösungen und abgesicherte Promotions alles aus einer Hand anbietet.

Anrufen: 06103 2053-705
Patrick Grünberg, Vorstandsvorsitzender der HAPPY Marketing Solutions AG
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